BBSC Berlin auch in Dingden erfolgreich

SV Blau-Weiß Dingden – BBSC Berlin  0:3 (19,16, 23)

Der BBSC gestaltete auch das nächste Auswärtsspiel erfolgreich: Bei Blau-Weiß Dingden sicherten sich die Berlinerinnen die nächsten drei Punkte mit einem klaren 3:0. Die Gastgeber waren in ihren Statements voll des Lobes für die Gäste, deren Spiel einfach eine „Nummer zu groß“ für den Verein an der niederländischen Grenze bewertet wurde. Die Hauptstädterinnen zeigten kaum Schwächen und beeindruckten mit harten Angriffsschlägen sowie guter Annahme und Feldabwehr. So wurde der Berliner Zuspielerin immer wieder ein präziser Spielaufbau ermöglicht. Erst im dritten Satz hielten die Gastgeberinnen längere Zeit mit, doch den Sieg ließen sich die Gäste nicht nehmen.

Die MVP-Medaillen gingen an Maike Schmitz (Dingden) und Josephine Suhr (BBSC).

Berlins Trainer Robert Hinz resümierte entspannt: „Die Mannschaft hat bei diesem Auswärtsspiel wirklich einen guten Job gemacht, obwohl es uns der Gastgeber nicht leicht gemacht hat. Allerdings waren wir doch in Aufschlag und Angriff spürbar überlegen. Erneut möchte ich keine einzelne Spielerin herausheben, sondern vielmehr die hervorragende Teamleistung loben.“

Der BBSC trifft im nächsten Spiel erst am 22. Februar um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle auf Allbau Essen.

Für den BBSC am Samstag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Berlin entführt Punkt vom Tabellenführer

TSV Bayer Leverkusen – BBSC Berlin   3:2 (19,15, -20, -17,8)

Volleyball 2.Bundesliga: Vom ersten Teil des Auswärtswochenendes kehrt der BBSC mit einem Punkt im Gepäck aus dem Rheinland zurück. Tabellenführer Bayer Leverkusen musste sich ordentlich strecken, um die Berlinerinnen mit 3:2 auf die Heimfahrt zu schicken.

In den ersten beiden Sätzen dominierten die Gastgeberinnen mit besserem Aufschlag und Annahme. Das änderte sich ab dem dritten Durchgang. Der BBSC vermochte es, mehr Aufschlagdruck zu erzeugen und die Mannschaft erarbeitete sich so viele Breakchancen, die sie zumeist nutzte. Mit einem kontrollierten Spielaufbau gewann das Berliner Team dann auch den vierten Satz. Nun musste der Tiebreak erneut die Entscheidung bringen. „. Im fünften Satz gelang es uns nicht mehr. die Konzentration aufrechtzuerhalten – was auch nicht überrascht, sind wir doch schon 5:30 Uhr in Berlin losgefahren und keine der Spielerinnen war ausgeschlafen“ erklärte Trainer Robert Hinz, der sich trotzdem sehr zufrieden zeigte, dem Tabellenführer einen Punkt abgeluchst zu haben.

Zur MVP wurden Rebecca Schäperklaus (2011-2015 in der 1. Liga in Sinsheim und Wiesbaden unter Vertrag) sowie BBSC-Außenangreiferin Alina Gottlebe-Fröhlich gewählt.

Für den Verein aus dem Berliner Südosten geht es bereits am kommenden Sonntag weiter: Beim Regionalpokal im anhaltinischen Braunsbedra geht es mit dem Zweitligateam gegen die ebenfalls qualifizierten Mannschaften BBSC Drittligamannschaft, VSV Havel Oranienburg sowie SV Braunsbedra um den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde für den DVV-Pokal. Der Sieger des Regionalpokals Nordost tritt zunächst am 26. Oktober 2019 in der nächsten Runde der Qualifikation gegen den Regionalpokalsieger Nord an, ehe auf den Sieger dieses Duells Erstligist Aachen wartet. Der BBSC als Titelverteidiger des Regionalpokals Ost will den Titel erneut gewinnen und damit den Grundstein für den Einzug in den DVV-Pokal legen.

Für den BBSC in Leverkusen im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Mercedes Zach, Alina Gottlebe-Fröhlich.

Burkhard Kroll

Volleyballfest beim Derby in der Hämmerlinghalle

BBSC Berlin – Rotation Prenzlauer Berg 2:3 (22, -19, -28, 20,14)

Zum Saisonbeginn traf der BBSC in Köpenick auf die Gäste von Rotation Prenzlauer Berg – ein Derby, das 280 Zuschauer in der Hämmerlinghalle begeisterte.

Fünf spannende Sätze mit dauernd wechselnden Führungen und ein verdammt enger Ausgang des Derbys – Volleyballfan, was willst Du mehr? Beide Teams starteten konzentriert und hatten selten Phasen, die sie absolut dominierten, genauso wie Phasen, in denen sie nicht ins Spiel fanden. Die auflaufenden Spielerinnen beider Teams agierten fast durchgängig auf einem ähnlichen Niveau und bei beiden Mannschaften gab es keinerlei Leistungsabfälle. So konnte das Publikum tolle Ballwechseln bewundern, aber auch ein wenig Nervosität auf beiden Seiten und kleinere Ungenauigkeiten beobachten, denn in diesen Formationen hatten beide Teams noch nie zuvor ein Ligaspiel bestritten. So holte sich der BBSC den ersten Satz, RPB konterte mit dem nächsten Satzgewinn. Der dritte Satz war extrem umkämpft und kein Team konnte sich wesentlich absetzen. So ging dieser Satz in die Verlängerung und RPB holte sich mit drei Punkten in Folge die Satzführung. Nun war der BBSC wieder am Zug: Satzausgleich. Auch der Tiebreak ging in die Verlängerung: Nach einem Rückstand holten die BBSC Mädels furios noch einmal auf und erzwangen den Gleichstand zum 14:14. Danach war wieder RPB am Zug und verbuchte für sich den glücklichen Sieg.

Das Spiel beider Teams war geprägt durch typische Mannschaftsleistung, ein wenig ragten die früheren Erstligaspielerinnen Annalena Grätz (BBSC) und Nele Iwohn (RPB) mit ihrer Übersicht und größeren Durchschlagskraft heraus. Gerade im fünften Satz zeigte auch Aisha Skinner (im Sommer 2018 noch mit Vertrag beim Meister Schweriner SC ausgestattet, dann jedoch mit ein wenig überraschendem Volleyballjahr in den USA) mit viel Ruhe und Abgeklärtheit sowie Durchschlagsvermögen ihr Können.

BBSC Trainer Robert Hinz zeigte sich zunächst „zufrieden mit den gezeigten Leistungen meiner Mannschaft. Es fehlt uns freilich noch die Konstanz und partiell auch die Variabilität, um mit den ganz Großen der Liga mitzuhalten. Daran werden wir auch weiter in den nächsten Trainingswochen arbeiten.“

Die MVP-Medaillen erhielten Josephine Suhr und Aisha Skinner.

Für den BBSC geht es in den folgenden vier Spielen ausschließlich auswärts um Punkte. Am nächsten Wochenende folgt zuerst die Auswärtsfahrt nach Borken und Robert Hinz ist sich ob der „Underdog-Stellung des BBSC beim amtierenden Zweitligameister“ klar. Am 12. Oktober können die Fans ab 19 Uhr wieder Zweitliga-Volleyball in der Hämmerlinghalle genießen, wenn der mehrmalige Zweitligameister Köln zu Gast ist.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Bonnie Jatzko, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

BSC Berlin plant für die dritte Zweitligasaison

Mit einem 3:1 Erfolg gegen Volleyballteam Hamburg (21, 20, -22,22) erkämpfte sich der BBSC Berlin die Rückkehr auf einen Nichtabstiegsplatz am letzten Spieltag der Saison und freut sich auf die nächste Spielzeit in der 2. Liga.

Was war das für ein Volleyballfest in der Hämmerlinghalle! Über 350 Fans waren nach Köpenick gepilgert, unter ihnen mehr als 50 aus Hamburg, die beide Mannschaften lautstark anfeuerten und den Abend zum Erlebnis für die Teams machten. Dabei traten diese trotz der angespannten Tabellensituation durchaus nicht wie potentielle Absteiger auf. Da wurde auf beiden Seiten gefighted, die Bälle auch aus schier aussichtsloser Position zurückgeholt oder vom Boden gekratzt und dem Gegner selten mehr als 1 cm geschenkt. Und ganz wichtig: Auch nach Punkterückstand oder gar Satzverlusten kamen beide Teams immer wieder zurück , zogen sich nicht in das untaugliche Schneckenhaus zurück, sondern versuchten immer wieder, die eigenen Pluspunkte in die Waagschale zu werfen.

Im ersten Satz übernahm zunächst Hamburg das Kommando, ehe der BBSC zur Satzmitte leichte Vorteile erlangte und nicht mehr aus der Hand gab. Dies setzte sich im zweiten Satz fort: Ausgehend von einem starken Aufschlagspiel der Gastgeberinnen wurden die Hansestädterinnen in der Deckung vor große Probleme gestellt und konnten sich erst Mitte des Satzes richtig darauf einstellen. Der zwischenzeitliche 8-Punkte-Vorsprung für Kummer und Co reichte jedoch, um den Satz sicher nach Hause zu fahren. Danach ordnete Hamburgs Coach Helmut von Soosten mehr Risiko an und stellte um, brachte mehr die früheren Berlinerinnen Annalena Grätz sowie Luise Klein, die mit riskanteren aber eben auch gefährlicheren Aufschlägen ihrerseits die Berliner Annahme unter Druck setzten – der Satz ging in die Elbestadt. Hamburg führte auch im vierten Satz lange Zeit. Doch zeitlich nahezu parallel zum Spielende in Borken mit der 1:3 Niederlage der Gallier aus Aligse (und damit der Chance des BBSC auf Klassenerhalt durch eigenen Sieg mit mindestens zwei Sätzen Differenz) drehten die Berlinerinnen wieder auf. Angefeuert vom Berliner Publikum flogen die letzten Punkte den fightenden Gastgeberinnen zu, die nachfolgend ausgelassen den Klassenerhalt bejubelten. Auch Hamburg brauchte sich ob der gezeigten Leistung nicht verstecken – die Punkte zum Klassenerhalt wurden in anderen Partien verloren. Wir wünschen den Gästen nach dem Neuaufbau den baldigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

Zum MVP wählten die Trainer Berlins Josephine Suhr sowie Hamburgs Juliane Köhler.

Immer noch angespannt, aber hochgradig zufrieden ob des Ergebnisses zeigte sich nach dem Schlusspfiff BBSC-Trainer Pultke: „Heute haben wir gezeigt, dass wir mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und mit dem absoluten Willen zum Erfolg auch aus einer eigentlich schon recht verfahrenen Situation herauskommen können, und Hamburg machte es uns wirklich nicht einfach.“ Dabei war die Liga in dieser Saison unglaublich ausgeglichen. In jedem Jahr seit Beginn der Ligazeitrechnung 1996 reichten 27 satte Punkte für ein völlig unbeschwertes Verbleiben in der Liga – in diesem Jahr liegt Aligse mit dieser Punktzahl auf dem ersten Abstiegsplatz. Mit nur vier Punkten (und ein paar Sätzen) mehr in der Tasche hätte der BBSC vielleicht mit dem siebenten Tabellenrang abgeschlossen. Ohne Spekulation, aber sowohl mit dem üblichen Herzblut wie auch mit kühlen Überlegungen kann es nunmehr für die Südostberlinerinnen an die Planung für die nächste Saison gehen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jensen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Constanze Bieneck, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Lisa Kerger, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

Sieg und Niederlage beim Auswärtswochenende

Mit einem Auswärtssieg bei einer Niederlage kehrten die Damen des BBSC Berlin von den Auswärtsspielen bei den Stralsunder Wildcats und dem VC Olympia Schwerin in die Hauptstadt zurück.

Das Samstagabend-Spiel gegen den Tabellensechsten in Stralsund ging mit einem klaren 3:0 (-22, -22, -24) an die Gastgeberinnen. Zwar waren alle drei Sätze recht eng, doch die Hansestädterinnen gewannen verdient. „Wir haben die Offensivaktionen  der Außenangreiferinnen und die Diagonalspielerin nicht so wie gewünscht in den Griff bekommen. Und dann vermochten wir es in schwierigen Situationen selten, selbst den Punkt zu erzwingen“ resümierte Berlins Trainer Pultke. Zwar war das Ergebnis mit den knappen Satzausgängen ein wenig ärgerlich, doch angesichts der guten Besetzung Stralsunds mit drei erstligaerfahrenen Athletinnen auch nicht außergewöhnlich.

Am Sonntag ging es in die mecklenburgische Landeshauptstadt – ein Trip zum Tabellenletzten, der aber mental erst mal bewältigt werden wollte, zumal der VC Olympia selbst Köln und Stralsund zu Hause einen Satz abgenommen hatte. Schnell kann man gegen den vermeintlich Schwächeren dann doch die Punkte verlieren. Doch die BBSC-Mädels zeigten sich ausgesprochen gut eingestellt auf den Gegner. Letztendlich war der 3:0 Erfolg (16,7, 16) klar und nie gefährdet.“ Alle Spielerinnen waren voll fokussiert und zeigten, dass sie das Spiel ernst genommen haben“ lobte Pultke sein Team.

Zur MVP wählten die gegnerischen Trainer in beiden Spielen Berlins Josephine Suhr.

Auf dem zwischenzeitlichen 8. Tabellenplatz – mit einem Spiel mehr als Konkurrenten – geht es nun in die schweren Spiele gegen die Mannschaften an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr trifft der BBSC in der Hämmerlinghalle auf die erste ganz harte Nuss – die Skurios Volleys Borken, die ungeschlagen die Tabelle anführen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

BBSC Berlin holt Punkte in Niedersachsen

Glatte fünf Spiele über fünf Sätze hatten die BBSC-Mädels vor dem Auswärtsvergleich in Lehrre gegen Aligse absolviert und tatsächlich fünf verloren. Nun endlich gelang es im sechsten Fünfsatzspiel, den Bock umzustoßen und als Sieger das Parkett zu verlassen.

Weiter ohne Marie Holstein (verletzt), aber auch ohne Caroline Eggert (Prüfungsvorbereitung ) trafen die Berlinerinnen im ersten Rückrundenspiel auf einen Aufsteiger, der seit dem Hinspiel im September deutlich an Fähigkeiten und Zweitligaerfahrung gewonnen hatte. Die Randhannoveranerrinnen zeigten im ersten Satz gleich einmal, dass sie sich für die zweite Halbserie ein paar Siege mehr vorgenommen haben. Perfekt harmonierte das Zuspiel mit der 1,93-Mittelblockerin Gesa von Harlessem. Der BBSC agierte dagegen zu ängstlich und mit zu vielen eigenen Fehlern – klare Sache – der Satz ging an Aligse. Mit deutlich konzentrierterem Spiel der Gäste ging dafür der zweite Satz nach Berlin. 

Die folgende 10 Minuten-Pause bekam allerdings nur den Gastgeberinnen. Zunächst überhaupt nicht in den Rhythmus kommend, fanden die Berlinerinnen keine Mittel gegen die Aufschläge der früheren Emlichheimerin Lena Onnen (neun Punkte Rückstand). So gelang es lediglich noch, wieder ein wenig Schwung für den nächsten Satz aufzubauen. Der vierte Satz ging dann auch nach Berlin. Gerade Josephine Suhr (später zum MVP gewählt) überzeugte hier mit vielen guten Aktionen. Also musste wieder einmal der Tiebreak die Entscheidung bringen: Herzklopfen auf der Bank – das konnte doch nur ein schlechtes Omen sein? Und tatsächlich begannen die Niedersachsenmit einer 8:5 -Führung, ehe Katharina Kummer zum Aufschlag schritt. 8:12 zugunsten des BBSC hieß es nachfolgend – der Rest müsste doch auch noch zu machen sein? Denkste – trotz einer 10:14 Führung für die Gäste stand es kurze Zeit später 14:14. Die Anspannung auf der Bank war fast physisch spürbar – die Erlösung brachte ein Netzroller zum 17:15 zugunsten der Berlinerinnen.

Megaglücklich  zeigte sich danach BBSC-Trainer Robert Pultke: „Nach diesem Spielverlauf können wir zufrieden sein, zwei Punkte nach Berlin mitzunehmen. Ein schöner Start in das neue Jahr, aber mehr auch nicht, denn unser Fokus liegt bereits auf dem Vergleich gegen Rotation Prenzlauer Berg am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr.“ Im Lokalderby in der heimischen Hämmerlinghalle geht es schon um die Weichenstellung, ob es dem BBSC gelingt, sich ein wenig von der Abschiedszone der Liga absetzen zu können.

Burkhard Kroll /BBSC Berlin

BBSC Berlin verliert bei Bayer Leverkusen

Das BBSC-Team holte im vierten Spiel nacheinander gegen die stärksten Mannschaften der Liga am gestrigen Sonntag bei der TSV Bayer Leverkusen keine Punkte für die Tabelle. Mit 3:1 (14,18, -26,19) setzten sich die Gastgeberinnen durch.

Nach den anspruchsvollen Spielen gegen Köln, Oythe und Borken folgte nun auch die Auswärtsaufgabe beim aktuellen Tabellendritten Leverkusen. Von Anfang an kamen die Berliner Damen in Rückstand und mussten im Spiel regelmäßig großen Rückständen hinterher laufen. „Gerade in Aufschlag und Annahme waren wir heute deutlich unterlegen, so dass Leverkusen in der Höhe auch verdient gewonnen hat“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Pultke als fairer Verlierer. „Leverkusen spielte stark: gerade im Außenangriff und auf der Libero-Position machte sich das Können der erstligaerfahrenen TSV-Spielerinnen bemerkbar.“

Lediglich im dritten Satz bäumten sich die Gäste auf, wehrten selbst drei Matchbälle ab und nutzten selbst den ersten eigenen Satzball. Leider konnte der Schwung des gewonnenen Satzes nicht in die folgenden Spielsituationen übernommen werden. Schnell lag das BBSC-Team erneut hinten. Nach dem 21:12 für Leverkusen kamen die Gäste noch einmal auf 21:19 heran, doch dann machten die Gastgeberinnen den Sack zu.

Die MVP Medaillen gingen am Sonntag verdient an Josephine Suhr sowie an die Armen Rheinländerin Sarah Overländer.

Nach den vielen Auswärtspartien folgen am kommenden Wochenende zwei Heimspiele: Zunächst trifft der BBSC am Samstag um 19:00 Uhr in der Hämmerling-Halle auf Sarah Overländer, am Sonntag um 15:00 Uhr ist die junge Mannschaft des VC Olympia Schwerin in Berlin zu Gast.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

BBSC Berlin holt sich Punktgewinn beim VfL Oythe

Mit einem Punkt kehrt der BBSC Berlin vom Auswärtsspiel beim letztjährigen Tabellendritten der Liga, dem VfL Oythe, zurück.

Erneut eine gute Leistung brachte den Berlinerinnen den nicht selbstverständlichen Punktgewinn (25:12,20:25,27:29,25:23,15:12) im Duell beider gegenüber der Vorsaison stark veränderter Teams. Dabei waren die Voraussetzungen durchaus nicht positiv. Berlins Kapitänin Kathi Kummer verletzte sich schon im ersten Satz beim Spielstand von 15:10 am linken Knie und konnte nachfolgend nicht mehr eingesetzt werden. (Von der Redaktion die besten Wünsche – auf dass Du bald wieder fit wirst!). Der erste Satz ging dann auch klar an die Gastgeberinnen. Vor dem zweiten Satz fand Trainer Pultke offensichtlich die richtigen Worte, denn die Gäste starteten mit viel Mut und Spaß am Spiel. Mit mehr Selbstvertrauen verringerte sich die Fehlerquote und Oythe hatte einige Probleme, die stark geschlagenen Berliner Aufschläge zu kontrollieren. Der Satzgewinn beflügelte die Berlinerinnen, denn sie holten sich gleich noch den dritten Satz, obwohl Oythe schon Satzball hatte. Denkbar knapp aber verdient sicherte sich das Team aus dem Berliner Südosten die Satzführung.

Genauso spannend – mit zwei Aufholjagden der Gäste – ging es im vierten Satz weiter, diesmal allerdings mit dem besseren Ende zu Gunsten von Oythe. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Zunächst sah Oythe schon fast wie der sichere Sieger aus, führte 8:3, dann starteten die Berlinerinnen wieder ihre Aufholjagd und Oythes Trainer Ali Hobst musste bei 11:10 eine Auszeit nehmen. Trotzdem reichte es nicht ganz – die Gastgeber setzten sich im Nervenduell nach mehr als 2 Stunden letztendlich knapp mit 15:12 durch. „Schade – nur einen Punkt geholt, das waren manchmal nur Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten“ zeigte sich Berlins Diagonale Marie Holstein ein wenig traurig, aber auch nicht unzufrieden ob der gezeigten Leistungen. Zum MVP wählten die Trainer Franka Galeazzi (in den letzten Jahren noch für Leverkusen im Einsatz) sowie Josephine Suhr.

Auch zum nächsten Ligaspiel am 11. November 2018 geht es für den BBSC in den Westen zu den noch ungeschlagenen Skurios Volleys Borken.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

Burkhard Kroll