Viktoria 89 und Altglienicke marschieren voran

Dass Altglienicke an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen kann ist keineswegs überraschend. Nach 7 gewonnenen Spielen und einem verlorenem Spiel sowie mit einem Unentschieden liegen sie aktuell auf Platz Zwei mit 22 Punkten und 24:10 Toren, gefolgt von Carl Zeiss Jena und Chemie Leipzig mit je 15 Punkten. Das sind immerhin 7 Zähler Differenz. Beachtlich das 5:0 der VSG über den 1. FC Lok Leipzig. Dass nach 9 Spielen Viktoria 89 verlustpunktfrei mit 5 Punkten Vorsprung, deren 27 und mit 21:8 Toren klar Tabellenführer ist, lässt den Berliner Regionalliga-Fußball in hellem Licht erscheinen.

Am 8. Spieltag waren die Berliner mit einem 3:2-Sieg gegen Chemie Leipzig erfolgreich. Genau mit diesem Ergebnis wurde am 9. Spieltag vor der Länderspielpause VfB Auerbach heim geschickt. Am Sonntag, 18.10., 13.30 Uhr, heißt die nächste Partie auswärts Germania Halberstädt (Tabellenletzter) – Viktoria 89. Keiner darf unterschätzt werden, die Konstanz der Himmelblauen aus Berlin ist bisher beachtlich.

Dagegen ist Herthas Zweite mit dem 0:0 beim bisherigen Tabellenletzten Optik Rathenow auf Platz 10 der Tabelle angekommen. 2 Siege und 2 Niederlagen für Berliner Teams sind weiter zu vermelden. Lichtenberg 07 trumpft mit einem 3:0 über Babelsberg 03 auf und Aufsteiger Tennis Borussia Berlin (16.) schlägt Union Fürstenwalde mit 4:2. Am Freitag, 16.10. 19.00 Uhr, muss die Borussen eine schwere Aufgabe auswärts beim 1. FC Lok Leipzig gelösen.

Der Berliner AK (jetzt 12.) unterlag mit 2:4 beim Chemnitzer FC (11.). Der BFC Dynamo führte zwar 2:0 in Cottbus, verlor aber am Ende 2:3 gegen Energie, jetzt 6 mit 13 Punkten. Da Dynamo bereits am 8. Spieltag zu Hause gegen Optik Rathenow mit einem 2:2 zwei Punkte liegen gelassen hat, stehen sie jetzt mit 14 Punkten auf Platz 4. Am Samstag, 17.10., steht das nächste Berlin-Derby an. BFC Dynamo – VSG Altglienicke. Der BAK 07 hat ebenfalls ein Heimspiel gegen Optik Rathenow und tags darauf empfängt Hertha BSC II Energie Cottbus im Amateurstadion.

Christian Zschiedrich

VSG Altglienicke verliert wertvolle Punkte

Es hatten sich 269 Zuschauer auf dem Fritz-Lesch-Sportplatz an Dörpfeldstrasse in Berlin-Adlershof eingefunden. Am Mittwoch, 26. April, wurde die Partie vom 23. Spieltag VSG Altglienicke gegen Hertha BSC II nachgeholt. Die als Aufsteiger stark abstiegsgefährdeten Altglienicker hatten zuvor Trainer Miroslav Jagatic entlassen. Die 0:2 Niederlage in Neugersdorf war zuviel. Die beiden Macher des Vereins Daniel Böhm und Detlef Müller setzen im Abstiegskampf auf das Duo Torsten Mattuschka und Lothar Hamann. Mattuschka kann nicht als alleiniger verantwortlicher Trainer fungieren, da er nicht über die nötige Qualifikation verfügt. Lothar Hamann ist im Besitz der Trainer A-Lizenz.

Gegen Herthas Zweite sah es lange sah aus, als könnte der dringend benötigte Dreier eingefahren werden. In der 26. Minute brachte C. Ede die Volkssportler mit 1:0 in Front. In der Schlussphase des Spiels gaben sie alles aus der Hand. Herthas Nachwuchsprofis schienen die bessere Kondition zu haben. In der 85. Minute fiel der Ausgleich durch Haubitz und in der 88. Minute gelang Friede das 2:1. Das Endergebnis stellte Blumberg in der 3 Minute der Nachspielzeit her. Altglienicke verlor mit 1:3.

Die nächsten Gegner für die VSG heissen TSG Neustrelitz (H), Union Fürstenwalde (A) und am 6. Mai reist Tusche mit seiner Truppe nach Cottbus zu dem Verein seines Herzens.  Mit Platz 14 wären die Aufsteiger aus dem Berliner Süden gerettet, eventuell könnte auch Platz 15 reichen, Bedingung dafür, Energie Cottbus steigt auf. Tore schiessen und immer dran denken ein Spiel dauert 90. Minuten plus Nachspielzeit.

Hans-Peter Becker