Füchse für Saisonfinale gerüstet: 37:31 Sieg gegen Frisch Auf Göppingen

Der Hans, der Hans …der kann`s“ ! Mit diesem bewährten Schlachtruf feierte der Fan-Klub „Füchse-Power“ auch noch nach Spielende Hans Lindberg. Wieder mal war der Däne erfolgreichster Werfer der Gastgeber. Seine zehn Tore hatte er diesmal „gerecht“ aufgeteilt: Fünf vom 7-Meter-Punkt und fünf aus dem Spiel heraus. Wobei er dreimal nach unwiderstehlichem Sprint über das gesamte Spielfeld Konter erfolgreich abschloss.

Das Besondere ist dabei nicht nur Lindbergs konstant herausragende Form. Mit 213 Treffer ist er zur Zeit der Top-Goalgetter in der Bundesliga (85,3% Wurfeffektivität), sondern, dass er am 1.August seinen 41. Geburtstag feiern kann. Noch ist seine Vertragsverlängerung nicht offiziell verkündet worden. Sie scheint aber nur noch Formsache zu sein. Nicht nur Lindberg spielte gegen Frisch Auf Göppingen auf hohem Niveau. Die gesamte Füchse-Mannschaft präsentiert sich im Saisonendspurt in guter Form.

Rein tabellarisch war das Spiel gegen FA Göppingen ein Duell der Tabellen-Nachbarn – Vierter gegen Fünfter. Die Schwaben als die Besten vom „Rest“ der Bundesliga (hinter den „großen Vier“) hatten vor der Partie jedoch schon 13 Punkte Rückstand auf die Berliner.

Das Angriffsspiel der Füchse lief nach dem 0:1-Rückstand auf Hochtouren. Entscheidend absetzen konnten sie sich jedoch zunächst nicht, weil Göppingen nach Gegentoren mehrfach blitzschnell konterte und die noch nicht wieder formierte Füchse-Abwehr überraschte. Außerdem verzichtete Füchse-Coach Jaron Siewert lange Zeit auf Abwehrchef Viran Morros (der nach Saisonende in die Schweiz wechselt) und probierte verschiedene Deckungsvarianten aus. In der kämpferisch geprägten Partie konnten sich Berliner erst in der Schlussphase der ersten Hälfte absetzen. Zur Pause stand es 22:18

Nach Pause präsentierte sich Abwehr dann sattelfester und fand besseren Zugriff auf die Würfe der Göppinger. Dazu steigerte sich Torhüter Milosavljev (15 Paraden) und kaufte mit spektakulären Aktionen, u.a. ein gehaltener Siebenmeter von Nationalspieler Marcel Schiller) den Gästen den Schneid ab. In dem temporeichen Spiel ließ bei Gästen zunehmend die Konzentration nach. So gerieten die Füchse nicht mehr Gefahr und konnten den Gegner auf Abstand halten. Die 37 Tore sind Saisonbestwert für die Berliner.

Weiter geht es am Sonntag, 22. Mai, in Erlangen. Zeitgleich treffen am selben Tag die Mitkonkurrenten um den zweiten Tabellenplatz (Champions-League-Teilnahme) Flensburg und Kiel aufeinander.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 6, Holm 4, Andersson 2, Lindberg 10/5, Beneke 1, Vujovic 4, Marsenic 7, Drux 2

Füchse wollen Wiedergutmachung leisten

Am Sonntag, 15.09. steht für die Füchse das nächste Heimspiel an. Gegner um 16:00 Uhr ist der TVB Stuttgart. Der Auswärtssieg in Göppingen gibt nach der unnötigen Heimpleite gegen Minden Aussicht auf Besserung. Die gesamte Füchse-Familie hofft auf den zweiten Heimsieg der Saison. Dass das nicht einfach wird, zeigt das Ergebnis im Heimspiel der letzten Saison: Da verloren die Füchse mit 25:30. Die Jungs von Velimir Petkovic sind also gewarnt. Umso mehr brauchen die Berliner also die Unterstützung ihrer Fans. Bringt den Fuchsbau zum Beben!

Von vielen wurde der Sieg gegen Göppingen als so etwas wie der Befreiungsschlag für die Füchse Berlin gesehen. Dass das der Wahrheit entspricht, müssen die Berliner am Sonntag unter Beweis stellen. Das weiß auch Trainer Velimir Petkovic: „Aus so einem Loch, in das wir uns selbst gebracht haben, kommen wir nur mit mehr Siegen wieder raus“. Einfach wird das allerdings nicht. Das zeigen auch die Spiele der letzten Saison: Im Hinspiel mussten die Füchse zu Hause eine 25:30-Niederlage hinnehmen und im Rückspiel konnten die Berliner in allerletzter Sekunde den Sieg einfahren, als Hans Lindberg vom Siebenmeterstrich verwandelte. Gewarnt sind die Füchse also allemal.

Auch in größerer Vergangenheit sind kaum Duelle der beiden Kontrahenten zu finden, aus denen ein eindeutiger Sieger hervorging. Jeden Zuschauer erwartet somit ein hart umkämpftes und spannendes Spiel, in welchem die Füchse natürlich siegen wollen, um den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. „Nach dem Sieg in Göppingen herrscht natürlich eine bessere Atmosphäre“, sagt Petkovic und gibt somit Grund auf Vorfreude auf das kommende Spiel. Den Sieg und die Punkte haben die Berliner auch bitter nötig, damit sie den gewünschten Kurs Richtung oberes Tabellendrittel einschlagen können.

Lichtblick der Hauptstädter ist Hans Lindberg der vor Beginn dieses Spieltages mit 34 Treffern die Torschützenliste anführt. Nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen und einer Tordifferenz von 81 geworfenen und 81 kassierten Toren sind die Füchse allerdings nur im Tabellenmittelfeld zu finden. Unterstützt unsere Füchse am Sonntag also kräftig, damit nach dem Spiel die erste positive Punktebilanz der Saison auf unserem Konto ist.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse siegreich in Göppingen

Die Füchse Berlin holen ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Bundesligasaison bei FRISCH AUF! Göppingen. Nach intensiven 60 Minuten gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 28:25 (16:11). Damit zeigten die Berliner eine wichtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen GWD Minden am vergangenen Mittwoch. Bester Werfer des Hauptstadtklubs war Hans Lindberg mit sieben Toren.

Es begann sehr ausgeglichen in Göppingen. Doch der Hauptstadtklub konnte nach einem 2:3 durch die Treffer von Mijajlo Marsenic, Paul Drux und Tim Matthes in der siebten Spielminute auf 5:3 stellen. Die Berliner legten noch zwei Treffer nach und somit sahen sich die Hausherren von FRISCH AUF! nach zehn Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Doch das Team von Velimir Petkovic blieb hellwach und führte in der 14. Spielminute mit 10:5.

Die Füchse zeigten weiterhin eine hochkonzentrierte Leistung. Hans Lindberg verwandelte vom Siebenmeterstrich zum 12:6 und somit zog Göppingen bereits früh seine zweite Auszeitkarte. Allerdings ließ sich das Team aus der Hauptstadt auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 26. Spielminute mit 15:9. Schließlich wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Berliner schnell in Unterzahl agieren und deshalb gelang den Gastgebern aus Göppingen der bessere Start. Somit Stand es in der 35. Spielminute nur noch 16:14, ehe Jakov Gojun das 17:14 erzielen konnte. Kurz darauf entschied sich Velimir Petkovic beim Stand von 18:17 für seine erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Diese Auszeit zeigte Wirkung und der Hauptstadtklub konnte in der 44. Spielminute die Führung zum 21:18 erzielen.

Die Füchse übernahmen nun wieder die Kontrolle. Fabian Wiede traf in der 49. Spielminute in das verwaiste Tor der Hausherren zum 24:19. Jacob Holm war nun zweimal treffsicher und daher gingen die Berliner mit einem 26:22 in die letzten fünf Spielminuten. Die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnen mit 28:25.

Füchse Berlin – FRISCH AUF! Göppingen 28:25 (16:11)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Ernst 6, Wiede 1, Holm 3, Struck, Mandalinic, Gojun 1, Lindberg 7/5, Simak, Müller, Matthes 1, Koch, Marsenic 3, Drux 6

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Ich habe die letzten Tage nicht viel Zeitung gelesen. Wenn du verlierst bekommst du einfach Druck und so war es heute. Ich wusste was uns heute erwartet. Ich kenne Göppingen. Hier ist immer Stimmung und eine hitzige Atmosphäre. Wir waren aber auch von Anfang an da. Mir hat gefallen, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr und im Angriff gemacht haben. Das war eine phänomenale erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gemerkt, dass es wichtig ist Alternativen zu haben. Wir hatten im Angriff keine Geschwindigkeit mehr. Durch Jacob Holm, der heute zurückkam, hatten wir die Chance unseren Fluss wiederzuerlangen. Und haben dann in den letzten 15 Minuten wieder unser Potenzial abrufen können.

Quelle: Füchse Berlin

Heimniederlage gegen Göppingen

Die Füchse Berlin haben ihr Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen mit 29:33 (15:13) verloren. Nach einer durchwachsenen Anfangsphase kam das Team im Verlauf der ersten Halbzeit zurück und ging bis zur Pause in Führung. Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann das stärkere Team und knackten den Fuchsbau. Bester Werfer war Bjarki Elisson mit acht Treffern.

Der Start verlief direkt schwer für das Heimteam aus Berlin. Binnen weniger Minuten scheiterte man immer wieder an Daniel Rebmann im Tor der Gäste und lag somit schnell 1:4 im Hintertreffen. Bjarki Elisson verwandelte dann zum 2:4, doch die Mannschaft aus Göppingen zeigte sich weiterhin wacher. Bis zum 6:9 in der 17. Spielminute gab es keine Veränderung des Abstandes.

Doch dann riss der Hauptstadtclub das Geschehen an sich. Bis in die 26. Spielminute ließen die Füchse keinen gegnerischen Treffer mehr zu und somit gelang ihnen ein beeindruckender 6:0-Lauf. Nach dem 12:9 berappelten sich die Gäste wieder etwas und konnten bis zum Halbzeitpfiff noch auf 15:13 verkürzen.

Das gute Gefühl aus Halbzeit eins konnten die Füchse im zweiten Durchgang nicht mehr auf die Platte bringen. Der Gast von Frisch Auf! startete mit vier Treffern in Serie und somit lagen die Hausherren nach 34 Minuten wieder mit 15:17 in Rückstand. Von nun an gelang dem Team von Trainer Velimir Petkovic nicht mehr die Wende. Tor um Tor konnten sich die Gäste absetzen und waren somit in der 43. Spielminute bereits auf 17:21 davongezogen.

Im weiteren Verlauf erhöhte sich sogar der Rückstand bis auf 20:26. In den letzten zehn Minuten konnte der Hauptstadtclub das Spiel nicht mehr zu seinen Gunsten drehen und deshalb verlieren die Füchse Berlin verdient mit 29:33 gegen Frisch Auf! Göppingen. Doch nun heißt es Kräfte sammeln, denn bereits am Samstagabend geht es im Europapokal beim Saint-Raphael Var Handball weiter.

Füchse Berlin – Frisch Auf! Göppingen 29:33 (15:13)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 8, Holm 1, Struck, Lindberg 6, Zachrisson 1, Simak 1, Schmidt 2, Matthes 1, Reißky, Marsenic 2, Drux 3

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Wir haben heute vollkommen verdient verloren. Ich habe meine Mannschaft immer für ihre Einstellung und ihren Charakter gelobt, aber das habe ich heute alles vermisst. Wir waren zu brav in der Deckung und haben den Kampf nicht angenommen. Wir bringen in den letzten Wochen die Leistung nicht auf das Feld. Wir müssen nun deutliche Worte finden, damit wir in weniger als 48 Stunden gegen Saint-Raphael ein anderes Gesicht zeigen, um als Gruppensieger ins Viertelfinale des EHF-Cups einziehen zu können.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Ich rede nicht gern über das Wort Charakter. Aber ich sehe, dass wir in der 18. Spielminute die erste gelbe Karte bekommen. Da wissen wir, dass wir gegen diesen Gegner wichtige Attribute vermissen ließen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir aktuell nicht mehr als Mittelmaß sind und deshalb haben wir heute auch verdient gegen Göppingen verloren.

Füchse wollen die Revanche gegen Göppingen

Am Donnerstag, 21. März um 19:00 Uhr treffen die Füchse Berlin im heimischen Fuchsbau auf Frisch Auf! Göppingen. Gegen die Schwaben haben die Berliner aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen, die heute beglichen werden soll. Im Hinspiel zum Saisonauftakt hatte das Team von Trainer Velimir Petkovic das Nachsehen und musste sich in Göppingen mit 18:21 geschlagen geben. 

Der Saisonstart in Göppingen lief für die Füchse alles andere als optimal. Nach einer durchschnittlichen Leistung musste sich der Hauptstadtclub bei den Schwaben mit 18:21 geschlagen geben. Doch morgen bietet sich die ersehnte Chance zur Revanche im heimischen Fuchsbau. Die Truppe von Velimir Petkovic hat in dieser Saison einmal mehr bewiesen, dass sie vor den eigenen Fans kaum zu schlagen ist.

Auch in diesem Spiel werden die Berliner als leichter Favorit in die Begegnung gehen. Der Hauptstadtclub liegt aktuell fünf Punkte vor den Schwaben und hat das Ziel den aktuell fünften Tabellenplatz weiter zu verteidigen. Nachdem in der letzten Woche beim direkten Konkurrenten aus Melsungen kein Sieg herausgesprungen war, soll morgen unbedingt wieder gepunktet werden.

Die Gäste kommen mit einer kleinen Durststrecke nach Berlin. Aus den letzten drei Begegnungen konnte das Team von Hartmut Mayerhoffer keinen Sieg einfahren. Daher werden die Göppinger am Donnerstagabend sicher alles reinlegen, um ihre persönliche Negativserie zu beenden. Für die Berliner gilt es wachsam zu sein. „Die Jungs aus Göppingen haben einige sehr gefährliche Spieler in ihren Reihen. Kresimir Kozina ist ein Teufelskerl am Kreis und Nemanja Zelenovic zählt für mich zu den besten Rückraumrechten der Bundesliga“, warnt Füchse-Trainer Velimir Petkovic.

Die Füchse müssen sich auf die Defensivqualitäten konzentrieren und vorne geduldig ihre Chancen nutzen. In der Defensive wird dieses Vorhaben vermutlich nicht so einfach werden. Mit Jakov Gojun fällt der Abwehrchef der Füchse krankheitsbedingt aus. Dafür gibt es aber positive Nachrichten aus dem Rückraum zu vermelden. Fabian Wiede wird nach überstandener Handverletzung voraussichtlich wieder auf das Handballparkett zurückkehren.

Quelle: Füchse Berlin

Der TVB 1898 Stuttgart gastiert im Fuchsbau

Füchse wollen Verletzungspech trotzen. Am Donnerstag, 01.11. um 19:00 Uhr empfangen die Füchse aus Berlin den TVB 1898 Stuttgart. Aktuell steht das Team aus der württembergischen Landeshauptstadt mit 7:13-Punkten auf Rang elf der DKB Handball-Bundesliga. Doch für die, von Verletzungen gebeutelten, Füchse wird die Aufgabe eine große Herausforderung. Mit voraussichtlich vier Nachwuchstalenten gehen die Füchse in die Partie.

Der TVB wird mit Selbstvertrauen in den Fuchsbau anreisen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Schweikardt konnte ihr letztes Bundesligaspiel mit 37:34 gegen die TSV Hannover-Burgdorf gewinnen. Mitentscheidend für das Torfestival im letzten Spiel war Michael Kraus, der bei Frisch Auf! Göppingen unter Velimir Petkovic zum Spitzenhandballer wurde. Der Weltmeister von 2007 war mit 18 Treffern der große Überflieger in der Begegnung.

Die Füchse sind von der individuellen Klasse einzelner Akteure des TVB durchaus gewarnt. Nicht nur Rückraumspieler Kraus kann Spiele an einem Sahnetag fast im Alleingang entscheiden, sondern auch ein anderer Weltmeister von 2007 drückt den Spielen regelmäßig seinen Stempel auf. Torhüter Johannes Bitter war in den letzten Jahren immer wieder die Lebensversicherung im Kampf gegen den Abstieg.

Allerdings muss sich das Team aus der Bundeshauptstadt nicht verstecken. Die Füchse haben trotz der Personalsorgen genügend Qualität in den eigenen Reihen. Mit Jacob Holm, Silvio Heinevetter und Jakov Gojun sind wichtige Eckpfeiler sowohl in Angriff und Defensive weiterhin einsatzfähig. Der junge Angriff der Füchse bekommt von Trainer Velimir Petkovic eine besondere Aufgabe: „Wir müssen nicht nur Handball spielen, sondern Schach. Wir müssen immer ein Gedanke weiter als der Gegenüber sein.“

Die Füchse können wieder auf Johan Koch zurückgreifen. Der Kreisläufer hat seine Gehirnerschütterung bis zum Donnerstag auskuriert und wird die Füchse unterstützen können. Der Schlüssel zum Erfolg wird die Defensivarbeit der Berliner sein. Dort kann man trotz der namhaften Ausfälle aus einem Topf mit sehr hoher Qualität schöpfen. Dies zeigte auch das letzte Spiel bei den Rhein-Neckar-Löwen. Die Partie ging nach großem Kampf zwar mit 24:27 verloren, aber die Leistung der Akteure von Trainer Velimir Petkovic wurde hoher Respekt gezollt.

Im restlichen Bereich werden die Jugend und Spieler aus der zweiten Mannschaft für Unterstützung sorgen. Voraussichtlich werden vier Spieler in den Kader der Füchse-Profis aufrücken. Juniorennationalspieler Tim Matthes, der bis zum Jahresende Kevin Struck ersetzen wird, Rechtsaußen Bastien Genty und Linkshänder Lennart Gliese waren bereits bei den Löwen im Bundesligakader. Hinzu kommt wohl diesmal noch Torben Matzken. Der junge Spielmacher wird aus der A-Jugend in die Bundesliga vorrücken.

Mit einem brennenden Fuchsbau im Rücken, wollen die Füchse unbedingt doppelt punkten, um den Kontakt zur Spitzengruppe der Liga weiter halten zu können. Dazu müssen aber über 60 Minuten höchste Disziplin, Mut, und Zusammenhalt beim Team von Trainer Velimir Petkovic vorhanden sein.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse Berlin mit leichtem Spiel gegen Frisch Auf! Göppingen

Foto: Füchse Berlin

Die Füchse Berlin hatten in ihrem Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen beim 33:19 (17:6) überraschend wenig Mühe. Von Beginn an hatten die Berliner den Gegner im Griff und profitierten vor allem von einer sehr starken Leistung von Fabian WIede als Spielmacher und Silvio Heinevetter im Tor. Mit gestärkter Brust gehen die Füchse damit in das Spiel am Donnerstag in Kiel und die Europapokalspiele, allen voran auch Steffen Fäth, der mit 6 Treffern bester Torschütze war. Beide Teams begannen mit einer 6:0-Abwehr und wollten aus einer starken Abwehrleistung heraus den Gegner in Griff bekommen. Gleich den ersten Angriff konnten die Göppinger erfolgreich verwandeln, dazu eine Parade des gegnerischen Torhüters Primoz Prost. Doch dann lief bei den Gästen nichts mehr zusammen. Fabian Wiede interpretierte genial die Rolle des Spielmachers, dirigierte seine Kollegen und brachte vor allem seine Nebenleute Steffen Fäth und Mattias Zachrisson ins Spiel.

Von Beginn an im Spiel war aber vor allem auch Silvio Heinevetter. Der Torhüter parierte gleich den ersten Göppinger Strafwurf und konnte hinter einer sicheren Abwehr immer wieder glänzen. Bei den Füchsen passte einfach alles, auch ungewohnte Rollen wurden perfekt umgesetzt. So war es Fabian Wiede, der mit einem blinden Pass in der ersten Welle den mitgelaufenen Jakov Gojun am Kreis bediente, so dass der zum 9:3 einnetzte. Bereits in der 22. Minute, Heinevetter zu dem Zeitpunkt mit einer Quote von 64%, begann Füchse-Trainer Velimir Petkovic zu wechseln und die Belastung zu steuern. Dem Spielfluss tat das keinen Abbruch, der eingewechselte Johan Koch holte einen Siebenmeter heraus und Hans Lindberg traf zum 14:4 (24.). Trotz der deutlichen Führung wurde um jeden Ball gekämpft, allerdings musste auch Gojun zwei Minuten vor der Pause nach einer Verletzung an der rechten Hand ausgewechselt werden. Beim 17:6-Halbzeitstand war das Spiel längst entschieden.

Auch in der zweiten Pause fiel den Göppingern nichts mehr ein, es fehlten die Ideen und taktischen Alternativen um die Füchse ins Wanken zu bringen. Zwar hatte es der Göppinger Trainer Dr. Rolf Brack vor der Pause mal mit dem siebten Feldspieler probiert, doch die Füchse trafen nach Ballgewinnen auch ins leere Tor. Stattdessen drückten die Füchse dem Spiel weiter ihren Stempel auf, spielten befreit auf und bauten den Vorsprung immer weiter aus. Füchse-Trainer Velimir Petkovic konnte die entspannte Situation nutzen um zu wechseln, in den Positionen zu variieren und letztlich die zweite Halbzeit auch als Vorbereitung auf die kommenden schweren Aufgaben zu nutzen. Und obwohl die Füchse dann in den letzten 15 Minuten einen Gang zurückschalteten, es war am Ende der höchste Saisonsieg mit dem 33:19 (17:6). 

Steffen Fäth: Wir haben in der ersten Halbzeit eine unglaublich gute Abwehr gespielt, Göppingen ist einfach nichts eingefallen. Wir haben viele gute Spieler und es ist vielleicht noch nicht alles rund, aber man sieht ja, dass es immer besser wird.

Velimir Petkovic, Trainer: Wir haben gesehen, dass meine Mannschaft mit einer richtig professionellen Einstellung ins Spiel gegangen ist. In der ersten Halbzeit haben wir phänomenal in der Abwehr gestanden. Darauf aufbauend ist eine sehr gute Torhüterleistung von Silvio Heinevetter im Tor gekommen. Wir haben dieses Spiel im Paket vorbereitet, denn wir haben am Donnerstag ein schweres Spiel in Kiel und dann zwei Tage später in Nasice. Das ist nicht so einfach sich auf so eine Woche vorzubereiten. Wir haben sehr gut gespielt, dazu sind alle Spieler von der Bank sehr gut ins Spiel gekommen. Darauf bin ich sehr stolz.
Was mit Jakov Gojun ist, dass muss unser Arzt sagen, es ist wohl irgendetwas mit der Kapsel, aber das müssen wir erst untersuchen.

Volker Zerbe, Sportkoordinator: Wir haben uns sehr gut vorbereitet und die Mannschaft ist auch so ins Spiel gekommen. Es war richtig Spielfreude da und das hat sich auch aufs Publikum übertragen. Insgesamt sehr tolle Ergebnisse für uns dieses Wochenende. Die 2. Mannschaft ist gestern aufgestiegen, die A-Jugend hat gestern gewonnen, jetzt müssen heute nur noch die B- und C-Jugend gewinnen.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Erfolg in Göppingen: Füchse brillieren bei Kopljar-Comeback

Die Erfolgsserie der Füchse Berlin hält auch im Süden an: Die Hauptstadthandballer haben das erste Liga-Match nach der Länderspielpause bei Frisch Auf Göppingen deutlich mit 38:32 (18:13) für sich entschieden.

Sie bleiben weiterhin ganz oben an der Tabellenspitze der DKB Handball-Bundesliga. Mit dem Erfolg in Baden-Württemberg haben die Füchse ihre Ambitionen auf einen Platz unter den Top drei untermauert. „Das war nicht unbedingt ein Spiel, das wir in der Abwehr gewonnen haben. Aber wir können vor allem mit unserer Angriffsleistung sehr zufrieden sein“, sagte Steffen Fäth, der mit acht Toren bester Werfer war. Und Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning fügte an: „Das war ein sehr souveräner Auftritt von unseren Jungs. Im Angriff haben wir konzentriert gespielt und viele gute Lösungen gefunden. Im Rückzug haben wir allerdings etwas nachgelassen.“

In der EWS Arena legten die Füchse beim Comeback ihres Rückraumspielers Marko Kopljar zunächst einen verhaltenen Start hin. Vor 4500 Zuschauern war die Partie anfangs ausgeglichen. 8:8 stand es nach einer Viertelstunde. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Wir haben zu Beginn unsere Angriffe nicht klar genug ausgespielt. Zudem hatten wir viele technische Fehler. Das wurde dann im zweiten Durchgang wesentlich besser.“

In der Tat: nach dem Seitenwechsel legten die Berliner bei der Rückkehr ihres Trainers Velimir Petkovic an alte Wirkungsstätte eine Schippe drauf. Die Angriffe wurden allen voran durch die starken Fäth, Bjarki Elisson und Paul Drux souverän abgeschlossen, zudem brillierte Petr Stochl im Tor – das alles mündete nach 47 Minuten in einer erstmals deutlichen Sechs-Tore-Führung (27:21). Der Bann war kurz darauf gebrochen. Göppingen steckte auf, die Füchse nutzten das gnadenlos aus und kamen letztlich zu einem sehr deutlichen 38:32-Erfolg.

Petkovic sagte nach dem Sieg gegen seinen ehemaligen Verein, den er zehn Jahre lang trainiert hatte: „Ich muss zugeben, dass dieser Sieg besonders ist für mich bei meinem Ex-Klub. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Jungs.“

Für die Berliner geht es schon am Sonntag auf fremdem Terrain weiter. Der Spitzenreiter gastiert dann beim Schusslicht TuS N-Lübbecke. Hanning: „Unser Fokus geht nach diesem Sieg direkt in Richtung Nettelstedt-Lübbecke und Flensburg. Nach diesen beiden Partien werden wir dann wissen, wo wir wirklich stehen.“

Statistik: Stochl, Heinevetter – Wiede (4), Elisson (7), Struck, Gojun, Vukovic, Nenadic (5), Lindberg (4/2), Zachrisson, Fäth (8), Schmidt (3), Kopljar (1), Drux (6)
Quelle: Füchse Berlin/Patrick Berger