Wasserfreunde verlieren entscheidendes Spiel in Hannover

Waspo Hannover hat am Mittwochabend, 25. Mai mit dem dritten Erfolg im Best of Five-Finale um das 101. Deutsche Wasserballchampionat der Männer die dritte nationale Meisterkrone in Folge gewonnen. Im vierten Match der Serie gegen Rekord-Titelträger Wasserfreunde Spandau 04 (37 Titel seit 1979) holten sich die Niedersachsen mit 16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3) den nötigen dritten Sieg zu ihrem neunten Titel.

Nach zwei Auftakterfolgen und der spektakulären 13:14-Niederlage am vergangenen Sonntag in Berlin zeigte sich Waspo gut erholt und mit starker Reaktion gegen Spandau, das nach Strafen aus dem Spiel zuvor ohne Schlüsselspieler Dmitri Kholod und Co-Trainer Peter Röhle antreten musste.

Die Partie im Freibecken des Volksbades Limmer begann mit der 1:0-Führung des Gastgebers durch Petar Muslim nach einer Minute. Waspo agierte mit starker Defense und konzentrierten Angriffen. Spandau konnte im Angriff wenig Druck entwickeln, die Überzahlsituation nicht nutzen und lag nach dem ersten Viertel mit 0:3 hinten.

Der zweite Abschnitt setzte die klare Dominanz der Niedersachsen fort, die folgende Verkürzung des Spandauer Rückstandes auf 2:4 war nur ein kurzes Aufflackern des angekündigten Spandauer Aufbegehrens. Waspos 8:3-Halbzeitführung war mehr als die halbe Miete zum Titel.

Die zweite Hälfte blieb spannungsarm, Hannover durfte sich bereits aufs große Feiern vorbereiten. Beim 13:6 des Teams von Trainer Karsten Seehafer waren Ivan Nagaev (4) und der seine Laufbahn beendende Julian Real (3) die Top-Torschützen, bei Spandau trafen Marin Restovic, Yannek Chiru und Denis Strelezkij (je 2) am besten.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball – Bundesliga 2021/2022

Finale 4 / Playoff / Best of Five

5. Mai 2022

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3)

Spielort: Volksbad Limmer, Stockhardtweg 6, 30453 Hannover

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde verlieren erstes Finalspiel

Titelverteidiger Waspo 98 Hannover hat den ersten Schritt zur erneuten Meisterschaft im Männer-Wasserball gemacht. Am Mittwochabend, 19.05.2021 gewannen die Niedersachsen in eigener Halle den Auftakt des Best of Five-Finales gegen Rekordchampion und Pokalsieger Spandau 04 Berlin mit 12:6.

Die Serie wird fortgesetzt am Samstag 22.05.2021, um 16:00 Uhr und Sonntag,23.05.2021 um 14:00 Uhr in Berlin (Sport und Lehrschwimmhalle Schöneberg). Das aktuelle Duell ist das fünfte Endspiel zwischen den beiden Mannschaften in Serie. In den vier vorangegangenen Vergleichen ist jeweils die Mannschaft Meister geworden, die das erste Match gewonnen hat: 2017 und 2019 Spandau, 2018 und 2020 Hannover. Mit drei Siegen für ein Team ist der Titelkampf entschieden.

Das wie erwartet kampfbetonte wichtige Auftaktmatch mit Schlüsselbedeutung für die Serie begann beiderseits mit starken Defensiven, erst nach 2:18 Minuten fiel der erste Treffer durch Dmitri Kholod zur Berliner 1:0-Führung. Hannover antwortete in den folgenden anderthalb Minuten mit zwei Toren zum 2:1 der Gastgeber, danach dauerte es sechseinhalb Minuten, ehe Waspo per Fünfmeter-Strafwurf mit 3:1 in Führung ging. Mit 6:3 für Waspo ging es in die Halbzeit. Die emotionale Partie mit annähernd ausgeglichener Wasserverweis-Bilanz schien nach Hannovers 7:3 Mitte des dritten Spielabschnitts vorentschieden. Doch dies war wie ein Weckruf für die bis dahin nicht überzeugenden Hauptstädter, die auf 5:7 verkürzten. Im Schlussviertel aber dominierte Waspo mit 4:1 und sorgte für den klaren 12:6-Endstand.

Die Tore für Spandau erzielten Kholod (2), Denis Strelezkij, Marino Cagalj, Maurice Jüngling und Nikola Dedovic (je 1).

Für Waspo trafen Ante Corusic und Aleksandar Radovic je drei Mal. Spandau konnte nur phasenweise starken Angriffsdruck entwickeln. Es fehlte an Konzentration auf das Wesentliche und Aggressivität. Auch das Fehlen des angeschlagenen Kapitäns Marko Stamm konnte nicht kompensiert werden. Zudem hatte Waspo an diesem Tag klare Vorteile in der individuellen Klasse seiner Top-Akteure.

Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Wasserfreunde machen Finalteilnahme perfekt

Spiel 1

Titelverteidiger Waspo Hannover hatte bereits am Mittwoch beim ASC Duisburg mit 16:11 gewonnen, Vizemeister und Pokalsieger Spandau 04 zog am Freitagabend beim OSC Potsdam mit 14:6 nach. Damit waren die beiden Favoriten nur noch durch nicht zu erwartende Wasserball-Wunder vom Einzug in das fünfte bilaterale Duell in Serie um die Meisterkrone aufzuhalten.

Spandau reichte am Freitag, 14. Mai 2021 in der Schwimmhalle des Potsdamer Sportparks Luftschiffhafen eine Durchschnittsleistung zum souveränen Sieg, mit 7:3 waren zur Halbzeit die Weichen gestellt, dann verwalteten die Hauptstädter den Vorsprung.

Mehrfach-Torschützen für 04 waren Nikola Dedovic (3), Marin Restovic, Yannick Chiru, Marino Cagalj und Dmitri Kholod (alle 2). Auch der langzeitverletzte Kapitän Marko Stamm kam erstmals wieder zum Einsatz und trug einen Treffer zum Endresultat bei. Für Potsdam erzielte Lukas Küppers drei Treffer.

Spiel 2

Nach den klaren Halbfinal-Hinspielsiegen gegen ASC Duisburg und den OSC Potsdam haben Titelverteidiger Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04 am Samstag den Einzug ins Best-of-Five-Endspiel um die 100. Deutsche Wasserball-Meisterschaft der Männer wie erwartet perfekt gemacht.

Die Finalserie “Best of Five“ beginnt am 19. Mai und endet spätestens am 29. Mai, wenn das Duell über die volle Distanz von fünf Partien geht. Der Final-Vergleich zwischen den Erzrivalen ist der fünfte in Serie. 2018 und 2020 hatte Hannover das Titel-Abo der Berliner (37-mal Meister seit 1979) durchbrochen.

Nach dem Hinspiel in Potsdam, das Spandau souverän mit 14:6 gewonnen hatte, wechselte Trainer Petar Kovacevic im Rückspiel zwei Spieler seines Kaders. Stammkeeper Laszlo Baksa machte Platz für Backup Max Vernet-Schweimer. Er konnte Baksa mit vielen guten Paraden bestens vertreten. Für Marko Stamm wurde Youngster Bence Haferkampf aufgestellt.

Spandau kam nur mit Mühe ins Spiel. Die Potsdamer Gäste waren motiviert und kampfstark, gingen mit 1:0 in Führung und lagen auch zur Halbzeit noch 4:3 vorn. Erst im dritten Spielabschnitt (4:0) zogen die Gastgeber in Front (7:4) und bauten dann die Führung im Schlussviertel noch auf 11:6 aus.

Die Top-Torschützen für Spandau waren Dmitri Kholod (4) und Lukas Gielen (2). Für den OSC waren Tomi Tadin und Reiko Zech zweimal erfolgreich.

Waspo Hannover ließ dem 16:11-Auswärtssieg in Duisburg im Rückspiel in eigener Halle gegen den ASCD ein deutliches 19:5 (12:1) folgen und zog damit ins mit Spannung erwartete Playoff-Finale der beiden besten deutschen Teams ein.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Spandau gewinnt Zwischenrunde und trifft im Halbfinale auf Potsdam

Spandau 04 hat nach dem ersten Zwischenrunden-Turnier der Top 4 der Wasserball-Bundesliga vor einer Woche in Berlin nun auch das zweite Turnier in Hannover gewonnen. Damit qualifizierten die Berliner sich ungeschlagen als Erster für das Best-of-Three-Halbfinale um die 100. Deutsche Meisterschaft und treffen dort auf den Zwischenrunden-Vierten, den OSC Potsdam.

Die Spitzenposition sicherte sich Spandau im abschließenden Gipfel gegen den Meister Waspo Hannover mit einem 6:5 (0:1,1:0,3:1,2:3) Erfolg. Es war das dritte Duell der beiden Top-Teams innerhalb von sieben Tagen. Bereits vor einer Woche hatten die Hauptstädter beim ersten Zwischenrunden-Turnier mit 8:7 gewonnen, am Mittwoch danach revanchierte sich Hannover dann mit einem 8:6-Erfolg im Supercup.

Weitere Ergebnisse der zweiten Zwischenrunde:

Waspo 98 Hannover vs. OSC Potsdam: 16:7

ASC Duisburg vs. Wasserfreunde Spandau 04: 10:21

OSC Potsdam vs. Wasserfreunde Spandau 04: 13:19

Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg: 17:14

Platz 3 im Ranking belegte der ASC Duisburg, der zwar den ersten Vergleich gegen Potsdam mit 11:12 verloren hatte, aber die Partie am Sonntag klar mit 10:5 Toren gewann und als Gruppen-Dritter im Halbfinale auf den Zweiten Waspo Hannover trifft.

Das erste Halbfinale werden die Spandauer auswärts am Freitag, den 14.05.2021 in Potsdam in der Schwimmhalle am Luftschiffhafen bestreiten, Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Das Rückspiel wird in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg einen Tag später, am 16.05.2021, um 15:00 Uhr stattfinden.

Das Top-Spiel am Sonntag, 9.05.2021 fand erneut in umkämpfter, leidenschaftlicher Atmosphäre statt. Beide Abwehrreihen dominierten zunächst den Verlauf. Die 1:0-Führung von Waspo im ersten Viertel glich Spandau Mitte des zweiten Abschnitts mit einem Tor von Marin Restovic aus, sodass es mit einem ungewöhnlichen 1:1 in die Pause ging. Der Angriff beider Seiten konnte sich kaum durchsetzen, die Chancen im Überzahlspiel (10:15 Wasserverweise gegen Spandau) wurden zumeist vergeben. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel, als Spandau per Doppelschlag von Marino Cagalj binnen einer Minute auf 4:2 davonzog.

Im Schlussabschnitt verkürzte Hannover zwar noch einmal auf 5:6, aber es blieb den Hannoveranern nicht mehr genügend Zeit, das Spiel zu drehen, um den ersten Platz in der Gruppe zu erreichen.

Bei Spandau erzielten Cagalj (3), Dmitri Kholod (2) und Marin Restovic (1) die Treffer.

Spandaus Torwart Laszlo Baksa zeichnete sich durch eine Menge hervorragende Paraden aus und hatte somit entscheidenden Anteil am Erfolg der Berliner.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Hannover gewinnt den vierten Supercup gegen Spandau 04 in Serie

Pokalsieger Spandau 04 hat am Mittwochabend in Hannover bei der 21. Austragung des Wasserball-Supercups das Top-Duell gegen Meister Waspo Hannover mit 6:8 (0:1,3:2,2:3,1:2) verloren und damit den ersten Erfolg in diesem Wettbewerb seit 2016 verpasst. Für Hannover war es der vierte Supercup-Triumph in Serie seit 2017 und der sechste insgesamt. 1979 war die Trophäe „Jüngling von Praxiteles“ von 04-Wasserballwart Dr. Günter Schwill gestiftet worden. Seitdem wurde sie nur von Spandau (15-mal) und Hannover (6-mal) gewonnen.

Die erst im dritten Anlauf nach zwei Verschiebungen auf Grund der Corona-Pandemie (Oktober 2020, März 2021) ohne Zuschauer realisierte Partie im Stadionbad Hannover endete nach spannendem und hochklassigem Verlauf verdient zugunsten der Niedersachsen, deren größere Durchsetzungskraft im Angriff den entscheidenden Ausschlag zu ihren Gunsten gab. Damit gelang ihnen die Revanche für die 7:8-Niederlage am vergangenen Sonntag in der Bundesliga in Berlin.

In der lange von starken Defensiven bestimmten Begegnung lag Hannover in der ersten Hälfte durchgängig in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Im Startviertel fiel nur ein Treffer für den Gastgeber, im zweiten Abschnitt glich Spandau den jeweiligen Ein-Tore-Vorsprung dreimal aus und erreichte den 3:3-Gleichstand. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Center Mateo Cuk die Berliner erstmals in Führung (4:3). Der ausgeglichene Spielverlauf auf Augenhöhe setzte sich aber auch nach der Pause fort.

Zweimal lag Spandau vorn, zweimal stand es unentschieden, in das Schlussviertel ging Hannover mit einem 6:5-Vorteil. Diesen baute Waspo mit Beginn des finalen Abschnitts auf 8:5 aus, der 3:0-Lauf binnen 3:20 Minuten brachte die Entscheidung. Spandau konnte 12 Sekunden vor Schluss nur noch verkürzen.

Bester Torschütze für Waspo war der überragende Kapitän Julian Real mit drei Treffern, bei Spandau war Dmitri Kholod (2) am erfolgreichsten. Außerdem netzten Remi Saudadier, Mateo Cuk, Nikola Dedovic und Marin Restovic je einmal ein. Insgesamt standen sich Hannover und Spandau zum achten Mal im Supercup gegenüber – sechs dieser Duelle gewann Waspo.

Quelle: Peter Röhle

Wasserfreunde verlieren auch zweites Spiel

Die Wasserballer von Spandau 04 verloren am Dienstagabend auch das zweite Spiel des Turniers der Champions-League-Hauptrunde der Gruppe A in Ostia (Italien) gegen Olympiacos Piräus mit 9:13 (3:3,1:5,2:2,3:3).

Nach starkem Beginn und kontrollierter Defensive mit 3:1-Führung für die Berliner gelang den Griechen noch in der letzten Sekunde des Startviertels der 3:3-Ausgleich. In Reaktion auf die respektable Spandauer Leistung legte Piräus im zweiten Viertel enorm zu und konnte es vorentscheidend mit 5:1 zur 8:4-Halbzeitführung abschließen. Unterstützt wurde diese Tendenz durch einige unglückliche Referee-Entscheidungen. Die zweite Hälfte verlief dann wesentlich ausgeglichener (2:2 und 3:3). Im Schlußabschnitt bekam schließlich auch noch der wieder einmal überragend leistungsstarke Spandauer Torwart Laszlo Baksa eine Rote Karte und musste durch den Backup-Goalie Max Vernet Schwemer ersetzt werden.

Trotz wiederholter Rückstände (4:8 und 5:10) kämpfte sich Spandau 04 immer wieder heran und war Mitte des vierten Viertels beim 8:10 sogar auf Sichtweite auf Olympiacos heran. – Das griechische Team war 2018 Gewinner und 2016 sowie 2019 Finalist des Königswettbewerbs.

Beste Torschützen für die Berliner waren Dmitri Kholod (4) und Marin Restovic (3). „Gegenüber der 7:13-Auftaktniederlage gegen Jug Dubrovnik war dieses Match „ein unübersehbarer Schritt nach vorn, auch wenn es nach wie vor genug Reserven gibt und vor allem Athletik und Kraft noch nicht wieder voll da sind“, resümierte Trainer Petar Kovacevic. „Aber der Kampfgeist ist da, die Mannschaft hat gefightet. Darauf können wir auch im abschließenden dritten Turnierspiel am Mittwoch gegen Pro Recco Genua aufbauen.“

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreund Spandau 04

Wasserfreunde starten mit einer Niederlage

Nach zehnwöchigem coronabedingtem Break – das bis dato letzte Spiel hatte Spandau 04 mit dem Sieg im Pokalfinale gegen Hannover Ende September bestritten – sind die Berliner Wasserballer am Montagabend in Ostia (Italien) mit einer klaren 7:13 (1:4,2:5,2:2,2:2) Niederlage gegen Jug Dubrovnik (Kroatien) in die Hauptrunde der Gruppe A der Champions League gestartet.

Diese wird auf Grund der Corona-Pandemie in der Sechser-Gruppe in drei Turnier-„Blasen“ bestritten, bei derem ersten Event in Ostia Spandau nach Dubrovnik noch auf Olympiacos Piräus (Dienstag, 17.45 Uhr) und Pro Recco Genua (Mittwoch, 20.15 Uhr) trifft.

Spandau merkte man in der ersten Hälfte die fehlende Trainings- und Spielpraxis gegen die defensiv starken und offensiv sehr effektiven Kroaten deutlich an. Zwar schaffte Maurice Jüngling nach drei Minuten den 1:1-Ausgleich, aber danach beherrschte der CL-Sieger von 2016 das Geschehen und zog bis kurz vor der Pause auf 9:1 davon. Danach schaltete Jug in der Gewissheit des sicheren Sieges etwas zurück und Spandau fand besser in die Partie.

Die Treffer für die Wasserfreunde erzielten Dmitri Kholod (3), Maurice Jüngling (2), Marko Stamm und Nikola Dedovic (je 1). „Die lange Zeit ohne Spiel war uns anzumerken. Im Laufe der Zeit haben wir aber zunehmend unseren Rhythmus gefunden und gezeigt, dass die Mannschaft wesentlich mehr kann als zu Beginn gezeigt. Bei einer etwas besseren Ausnutzung der erspielten Chancen, hätte das Spiel vielleicht auch noch einmal engen werden können. Es fehlte letztendlich einfach die Kraft, um Wunder zu bewirken. Trotz einer längerem krankheitsbedingten Trainingspause hat sich vor allem Torwart Laszlo Baksa gut präsentiert“, resümierte Trainer Petar Kovacevic.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Russischer Bär spielt zukünftig mit Spandau-Kappe

Spandau freut sich über eine spektakuläre Neuverpflichtung: Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist der russische Nationalspieler Dmitrii Kholod als Ausnahme-Wasserballer einzustufen.

Der amtierende, frischgebackene Deutsche Meister Wasserfreunde Spandau 04 kann für die nächste Saison mit dem 27-jährigen Modellathleten  (197cm, 99 kg) eine eindrucksvolle Neuverpflichtung vermelden, nachdem die Spandauer Meister Mannschaft, wie bereits vermeldet, auch für die nächste Saison fast vollständig zusammen bleibt.

Trainer Peter Kovacevic: “Dmitrii ist einer der schnellsten Wasserballer mit einem besonderen Schuss und kann Aufgrund seiner körperlichen Präsenz alle Positionen spielen.“

Der 27-jährige Kholod hat in Spandau einen 3-Jahresvertrag unterschrieben und kommt vom Champions-League-Konkurrenten Dynamo Moskau.

Möglich wurde dieser Transfer-Coup auch durch den ab dem 1. Juli 2019 neu im Spandau-Boot sitzenden Hauptsponsor des gesamten Vereins, dem Berliner Wohnungsbauunternehmen GEWOBAG mit 62000 Wohnungen in Berlin!

Manager Peter Röhle:

„Es ist beeindruckend, welche Spieler bei uns spielen wollen. Sie sind von unserer Stadt Berlin, unserem in Deutschland einmaligen Vereinsimage und insbesondere von der Qualität und dem guten internationalen Ruf unseres Trainers Petar Kovacevic überzeugt. Viele der Spieler könnten woanders in Deutschland oder in den europäischen Topnationen viel mehr Geld verdienen. Aber sie entscheiden sich für ihre sportliche Weiterentwicklung.“

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04