Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin glückt Revanche gegen Sorpesee

BBSC Berlin – RC Sorpesee          3:0 (20,20,20)

Mit einem auch in der Höhe verdienten und klaren 3:0 Erfolg gegen den Ruderclub Sorpesee festigt der BBSC den 8. Tabellenplatz.

Vor wenigen Wochen musste der BBSC in Sundern gegen die kämpferisch auftretenden Sauerländer noch eine 1:3 Niederlage hinnehmen – am Samstag drehten die Berlinerinnen trotz Ausfalls dreier Stammspielerinnen (Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) den Spieß um. Von Anfang an traten die Damen aus dem Berliner Südosten konzentriert auf und ließen fast im gesamten Spiel die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich zu Anfang des 3. Satzes erkämpften sich die Gäste eine zwischenzeitliche Punkteführung, ansonsten zog der BBSC doch stabil seine Kreise. Sahnestück war wieder eine wirklich gute Feldabwehrleistung: die BBSC-Aktiven verstanden es immer wieder, sich genau an den richtigen Stellen zu positionieren, mit Einsatz die Bälle vom Boden zu kratzen und dabei für einen genauen Pass auf den Zuspieler zu sorgen.

Dabei war der Vergleich der Mannschaften insgesamt nicht unbedingt ein Höhepunkt der Spielkunst: Auf Berliner Seite spielten zwar Laura Walsh und Lea Thurm (später auch Friderike Rupf) gut für die verletzten Mittelblockerinnen, doch nicht immer waren die Angriffe mit der Durchschlagskraft vorgetragen, wie sie sich Trainer Hinz erhofft hatte. Auch bei den Sauerländerrinnen war zeitweise die Fehlerquote oberhalb der von Trainer Schwallow gelegten Messlatte.

Zur MVP des Samstagabends wählten die Trainer Libera Annika Kummer (mittlerweile 7. MVP-Medaille der Saison!) sowie die Sorpeseeerin Alina Hustadt. Annika Kummer verletzte sich im 3. Satz am Knöchel – ihre Position nahm Paula Morgenroth ein, die zuvor noch auf Außen/Annahme zum Einsatz gekommen war. Von dieser Stelle auch die besten Genesungswünsche an alle verletzten Spielerinnen – nun ist zumindest eine Woche Spielpause mit der Hoffnung auf ein wenig Regeneration.

Auch das nächste Saisonspiel am 10. April 2021 um 19:00 Uhr ist ein Heimspiel, diesmal gegen Emlichheim. Immerhin in 6 der 7 letzten Spiele in der Saison darf die Mannschaft in der Hämmerlinghalle antreten – ein Resultat des durch die Corona Pandemie verschobenen Spielplans.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll