EuroLeague-Champion ZSKA Moskau zu Gast

Eine Woche nach dem Gastspiel beim Topfavoriten FC Barcelona spielt ALBA BERLIN am kommenden Freitag (25.10., 20 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena gegen den amtierenden EuroLeague-Champion ZSKA Moskau. Die Russen sind nach drei Spieltagen neben Barcelona das einzige noch ungeschlagene Team in der EuroLeague. Die Vorfreude der ALBA-Fans auf dieses Highlight ist groß: Es wurden bereits knapp 11.000 Tickets für die Partie verkauft.

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Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer):“Die Rückkehr von Peyton Siva hilft uns, intensiver und schneller zu spielen, so wie es unser Stil ist. Jetzt brauchen wir nur noch mehr Rebounds, um unser Tempospiel in Gang zu bringen. Angesichts der jetzt anstehenden drei EuroLeague-Spiele innerhalb von einer Woche bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es möglich ist, all diese Partien auf unsere bevorzugte Weise zu spielen.“

Tyler Cavanaugh (ALBA-Power Forward): „Jedes Spiel und jeder Ballbesitz wiegt in der EuroLeague sehr schwer. Aber vielleicht ist der Erfolgsdruck für ALBA als Neuling geringer als für den Titelverteidiger. Gegen den zu spielen, ist für uns eindeutig eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Ich brenne darauf, gegen Spieler wie Kyle Hines zu spielen, der hier als Amerikaner eine große und erfolgreiche Karriere gemacht hat.“

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Maßgeblichen Anteil an der bisher makellosen Bilanz von ZSKA in der EuroLeague hat die Präzision, die die Moskauer mit 43 Dreiern bei einer Trefferquote von 45,8 Prozent aus der Distanz an den Tag legen. Aber die Albatrosse müssen sich diesbezüglich nicht verstecken. Mit 41 Dreiern und einer Trefferquote von 43,6 Prozent sind sie nach drei Spieltagen nach ZSKA das zweitbeste Dreier-Team der EuroLeague.

ZSKA, das in der UdSSR bzw. Russland schon 50 Mal den nationalen Titel gewann (zuletzt 17 Mal  in Folge) ist auch in der EuroLeague ein Dauergast beim alljährlichen Final Four. Nur eines der letzten 17 Finalturniere fand 2011 ohne die Moskauer statt, die 2006, 2008, 2016 (in einem packenden Finale gegen Fenerbahce in Berlin) sowie zuletzt 2019 EuroLeague-Champion wurden.

Verteidigen muss der griechische Trainer Dimitris Itoudis, der von 1999 bis 2012 bei Panathinaikos der Assistent der Trainerlegende Zeljko Obradovic war, bevor ihn ZSKA 2014 engagierte, den EuroLeague-Titel aber mit einem stark umgebauten Aufgebot. Mit Nando De Colo (Fenerbahce), Sergio Rodriguez (Mailand) und Cory Higgins (Barcelona) haben nämlich drei wichtige Leistungsträger den Champion im Sommer verlassen.

Die Neuzugänge, die die Lücken stopfen sollen, können sich aber durchweg sehen lassen. So kommt der neue US-Spielmacher Mike James als Topscorer der letztjährigen EuroLeague-Saison aus Mailand nach Moskau, wo er jetzt im Backcourt die früheren Bamberger Daniel Hackett und Janis Strelnieks sowie den NBA-erfahrenen Ron Baker an seiner Seite hat.

Auf dem Flügel erhält der diesjährige „Finals-MVP“ Will Clyburn Unterstützung vom neuen US-Kollegen Darrun Hilliard. Die Top-Verpflichtung des Sommers landete ZSKA auf der Centerposition mit dem langen Griechen Kosta Koufas, der nach elf Jahren in der NBA nach Europa zurückkehrt. Sein EuroLeague-Debüt hat sich wegen einer Knieverletzung verzögert, soll aber kurz bevor stehen.

Dass ZSKA bislang auch ohne seinen griechischen Riesen gut über die Runden gekommen ist, verdanken die Russen dem unverwüstlichen Kyle Hines, der die EuroLeague schon viermal gewonnen hat, zweimal als bester Verteidiger ausgezeichnet wurde und seine nur 1,98 Meter in der Zone mit großer Spielintelligenz und sensationeller Sprungkraft kompensiert. An seiner Seite hat der im Sommer nach Moskau gewechselte deutsche Nationalcenter Johannes Voigtmann auf Anhieb seinen Platz bei ZSKA gefunden.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA BERLIN vor schwerer Auswärtsaufgabe

Nach einer mit drei Siegen und Spielen in fünf Tagen sehr intensiven letzten Woche konnten sich die Basketballer von ALBA BERLIN zuletzt über eine viertägige Verschnaufpause freuen. Diese endet nun am Freitag (11. Oktober, 19:30 Uhr MEZ, live auf MagentaSport) schon wieder mit einem denkbar schweren Auswärtsspiel in der Turkish Airlines EuroLeague. Im 16.000 Zuschauer fassenden Istanbuler Sinan Erdem Dome werden die Berliner am zweiten Spieltag vom letztjährigen EuroLeague-Finalisten sowie türkischen Meister Anadolu Efes erwartet.

Stimmen:
Aito Garcia Reneses (Headcoach): „Wir sind gegen Zenit gut in die EuroLeague gestartet, aber wir müssen auf dem Boden bleiben, denn in der EuroLeague gibt es so viele Teams, die besser sind als wir. Efes, das im Vorjahr das Finale erreicht hat, ist eines der besten Teams in der Liga. Sie haben viele richtig gute und physisch starke Spieler auf allen Positionen, die es uns am Freitag sehr schwer machen werden. Zum Beispiel spielt auf der Position eins Vasilije Micic sehr stark und genauso gut wie Shane Larkin, der in der vergangenen Saison der beste Spielmacher der EuroLeague war.“

Landry Nnoko (Center ALBA): „Wir haben diesen Sommer schon beim Vorbereitungsturnier in Zadar gegen Efes gespielt, das uns da deutlich geschlagen hat. Das hat uns vor Augen geführt, wo wir in dieser EuroLeague stehen. Ich freue mich sehr darauf, jetzt wieder gegen diese starke Mannschaft zu spielen und dabei ein paar Dinge besser zu machen als letztes Spiel. Gegen Zenit haben wir davon profitiert, dass wir den Kern der letztjährigen Mannschaft zusammengehalten haben. Aber Efes hat das auch und ist schon eingespielt. Das wird in Istanbul richtig schwer für uns, aber für solche großen Herausforderungen spielen wir in der EuroLeague.“

Konnte ALBA bei den letzten Spielen den Umstand nutzen, dass man bei nur drei Neuzugängen mehr auf dem in der vergangenen Saison erarbeiteten Zusammenspiel aufbauen konnte als die deutlich stärker umgebauten Gegner, bekommt man es gegen Efes mit einem ganz anderen Gegner zu tun. Trainer Ergin Ataman ist es gelungen, das erfolgreichste Team der Efes-Vereinsgeschichte nahezu komplett zusammenzuhalten.

Lediglich der Australier Brock Motum wurde durch US-Power Forward Alec Peters ersetzt, der im Sommer vom EuroLeague-Champion ZSKA Moskau nach Istanbul gewechselt ist. Außerdem kam für den während der WM-Vorbereitung verletzten Franzosen Adrien Moerman der US-Power Forward Chris Singleton vom FC Barcelona an den Bosporus. Auf allen anderen Positionen geht Efes unverändert in die neue Saison.

Maßgeblich verantwortlich für den großen Erfolg in der letzten Saison waren die Spielmacher Shane Larkin und Vasilije Micic. Der NBA-erfahrene schnelle und extrem korbgefährliche Larkin und der mit 1,96 Metern für diese Position groß gewachsene serbische Nationalspieler ergänzten sich im Vorjahr beim Spielaufbau mit zusammen 25 Punkten und neun Assists nahezu perfekt.

Ohne Larkin, der den Saisonauftakt wie der normalerweise neben ihm auf der Position zwei startende Franzose Rodrige Beaubois verpasste, kassierte Efes am ersten EuroLeague-Spieltag eine 64:74-Niederlage gegen den FC Barcelona. Gegen ALBA will Efes diesen Fehlstart am Freitag – womöglich mit Larkin und Beaubois, die am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen sind – im zweiten Heimspiel unbedingt korrigieren.

Als größter Trumpf hat sich für Efes schon in der vergangenen Saison eine sehr starke Verteidigung erwiesen. Das Rückgrat der Defense bildet dabei US-Center Bryant Dunston, der schon zweimal (2014 und 2015) als bester Verteidiger der EuroLeague ausgezeichnet wurde. Auch der große deutsche Nationalcenter Tibor Pleiß und der physisch starke Power Forward Chris Singleton sind gute Verteidiger. Neuzugang Alec Peters hat sich unterdessen aus dem Stand zum neuen Topscorer von Efes gemausert.

Quelle: ALBA Berlin

Vorbereitungsreise nach Spanien und Frankreich

ALBA-Headcoach Aito Garcia Reneses und sein Team haben sich auf ihre längste Reise in der Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 begeben. Insgesamt acht Tage lang ist die Mannschaft unterwegs und bestreitet dabei drei Testspiele in Spanien und eins in Frankreich.

Am heutigen Donnerstag Morgen begann die Reise, die die Albatrosse zuerst zum „Torneo EncestaRias“ in die galicische Küstenstadt Vilagarcía de Arousa führt. An dem Vorbereitungsturnier nehmen neben ALBA die drei ACB-Teams San Pablo Burgos, Betis Sevilla und Monbus Obradoiro teil. Am Freitag um 19 Uhr treffen die Berliner im Halbfinale auf Burgos und bestreiten am Samstag (je nach Ausgang der Halbfinals) um 20:15 Uhr das Finale oder um 18 Uhr das Spiel um Platz drei.

Am Sonntag reist die Gruppe weiter in das 50 Kilometer entfernte Vigo, der mit knapp 300.000 Einwohnern größten Stadt Galiciens. Nach zwei Trainingstagen absolvieren die Albatrosse dort am Dienstag das nächste öffentliche Testspiel. Im „Memorial Quino Salvo“-Spiel treffen sie um 20:30 Uhr auf Monbus Obradoiro, gegen das sie eventuell auch schon vorher beim Turnier in Vilagarcía de Arousa gespielt haben. Spielort ist der „Complejo Deportivo de As Travesas“ mit rund 4.500 Plätzen.

Aus Vigo geht es weiter nach Frankreich zum vierten und letzten Test der Reise. Dazu fliegt das Team nach Clermont-Ferrand in Frankreich, wo es am Donnerstag im „Maison des Sports“ gegen das EuroLeague-Team von ASVEL Villeurbanne antritt. Tipoff in der 170 Kilometer von Lyon entfernten Stadt mit rund 150.000 Einwohnern ist um 19 Uhr.

Neben den WM-Spielern Rokas Giedraitis, Niels Giffey und Johannes Thiemann wird auch Stefan Peno die Reise aufgrund seiner Knieverletzung nicht mit antreten. Kenneth Ogbe begleitet das Team, ist aber wegen seiner Adduktorenverletzung voraussichtlich noch nicht einsatzbereit. Zurück im Training ist dafür Makai Mason, der zuletzt wegen muskulärer Probleme am Unterschenkel pausieren musste.

Bei den ersten beiden Spielen am Wochenende muss Coach Aito außerdem auf Luke Sikma verzichten, der freigestellt wurde, um der offiziellen Aufnahme seines Vaters Jack Sikma in die NBA Hall of Fame im Naismith Memorial in Springfield beiwohnen zu können. Er stößt am Montag zur Mannschaft. Aufgrund der vielen fehlenden Spieler sind die drei Doppellizenzspieler Lorenz Brenneke, Malte Delow und Kresimir Nikic auf der kompletten Tour dabei.

Nach ihrer Spanien-Frankreich-Reise kehren die Albatrosse nach Deutschland zurück und bestreiten am 15. September das traditionelle öffentliche Testspiel in Oranienburg gegen die Basketball Löwen Braunschweig. Das Spiel ist bereits ausverkauft, wird aber live und kostenfrei bei Sportdeutschland.TV übertragen. Den letzten und anspruchsvollsten Härtetest absolviert die ALBA-Mannschaft zum Abschluss der Vorbereitung zwischen dem 19. und 22. September beim „Zadar Basketball Tournament“ in Kroatien. Neben Gastgeber KK Zadar (Adria-Liga) nehmen auch die beiden EuroLeague-Topteams Anadolu Efes Istanbul und Khimki Moskau teil.

Die restlichen Vorbereitungstermine im Überblick:

„Torneo EncestaRias“ in Vilagarcía de Arousa (Spanien)
Fr. 6.9. 19 Uhr – vs San Pablo Burgos (Halbfinale)
Sa. 7.9. 18/20:15 Uhr – vs Betis Sevilla/Monbus Obradoiro (Spiel um Platz 3 oder Finale)

Di. 10.9. 20:30 Uhr – Testspiel gegen Monbus Obradoiro in Vigo, Spanien
Do. 12.9. 19 Uhr – Testspiel gegen ASVEL Villeurbanne in Clermont-Ferrand, Frankreich
So. 15.9. 17 Uhr – Testspiel in der MBS ARENA Oranienburg gegen Braunschweig

“Zadar Basketball Tournament” in Zadar (Kroatien)
Do. 19.9. 18 Uhr – vs Khimki Moskau
Fr. 20.9. 20:30 Uhr – vs KK Zadar
Sa. 21.9. 18 Uhr – vs Efes Istanbul

Quelle: ALBA Berlin

Aito bleibt Cheftrainer bei ALBA BERLIN

ALBA geht mit Cheftrainer Aito Garcia Reneses in die Saison 2019/2020, sein Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Der 72-jährige Spanier kam vor zwei Jahren nach Berlin und hat ALBA seitdem nicht nur in fünf von sechs möglichen Endspiele geführt (2x Meisterschaft, 2x Pokal, EuroCup), sondern gleichzeitig die Entwicklung und Integration junger, vor allem deutscher Spieler entscheidend voran gebracht. Aito, der in seiner 1973 begonnenen Trainerkarriere zahlreiche nationale und internationale Titel gewonnen und viele Talente zu Basketballstars gemacht hat, wurde bei ALBA 2018 als Trainer des Jahres der easyCredit BBL und 2019 als Trainer des Jahres im EuroCup ausgezeichnet.

Aito Garcia Reneses – bleibt bei ALBA Foto: ALBA Berlin

Aito Garcia Reneses: „Die beiden vergangenen Jahre in Berlin haben meine Erwartungen übertroffen. Die Erfahrungen mit Spielern, Trainern, Mitarbeitern und Fans waren großartig und die gute, produktive Atmosphäre zwischen allen Beteiligten war ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Entwicklung in dieser Zeit. In der kommenden Saison warten in der EuroLeague äußerst starke Gegner auf uns. Ich bin daher sehr froh, dass wir fast das komplette Team zusammen gehalten haben. Es ist für die meistens Basketballclubs in Europa sehr schwierig, ihre Spieler nach starken Leistungen weiter zu verpflichten. Diese Kontinuität ist sehr wichtig für uns.“

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Aito ist einer der besten Coaches in Europa und wir sind sehr froh, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können. Wir wollen gleichzeitig auf höchstem Level wettbewerbsfähig sein, unsere jungen Spieler weiterentwickeln und attraktiven Basketball spielen. Aito passt perfekt zu dieser Philosophie und zu unserem Programm.“

Vita Aito Garcia Reneses

Der am 20. Dezember 1946 in Madrid geborene Alejandro Garcia Reneses, der überall als „Aito“ bekannt ist, wurde in seiner bisherigen Karriere viermal als Trainer des Jahres in Spanien, zweimal als Trainer des Jahres im EuroCup und einmal als Trainer des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Er gewann neunmal die spanische Meisterschaft, fünfmal den spanischen Pokal, zweimal den Korac Cup sowie den ULEB Cup, den Saporta Cup und den FIBA Europe Cup. Außerdem erreichte er sechs EuroLeague Final Fours und vier EuroLeague-Finalspiele.

Aito schlug nach einer zehnjährigen Spielerkarriere für Estudiantes Madrid und den FC Barcelona 1973 in Badalona (Cotonificio und später Joventut) die Trainerlaufbahn ein. 1985 wurde er Headcoach des FC Barcelona, den er – mit zwei Unterbrechungen – bis 2002 anführte. In der ersten Unterbrechung war er ab Sommer 1990 als General Manager des Clubs tätig, übernahm aber im Laufe der Saison 1992/93 wieder den Trainerposten. Die zweite Unterbrechung war eine einjährige Auszeit zwischen den Spielzeiten 1996/97 und 1998/99. 2003 kehrte er zu Joventut Badalona zurück und coachte von 2008 bis 2016 auch noch Unicaja Malaga, Cajasol Sevilla und Gran Canaria. Bei ALBA trainiert der mittlerweile 72-Jährige erstmals ein nicht-spanisches Team.

Unter Aito entwickelte sich der FC Barcelona von 1985 bis 2002 zum Erzrivalen des bis dahin in Spanien dominierenden Real Madrid. Nach seinen zahlreichen Erfolgen mit den Katalanen (9x Meister, 4x Pokalsieger und 3x Europapokalsieger) trumpfte „Aito“ 2008 auch mit dem Außenseiter Joventut Badalona auf, den er zum Gewinn des ULEB Cups führte. Anschließend coachte er im Sommer das spanische Nationalteam in Peking zu olympischem Silber (die USA gewannen das heiß umkämpfte Finale knapp mit 118:107).

Garcia Reneses modernisierte schon in seinen frühen Jahren den spanischen Basketball, vor allem in defensiver Hinsicht. So führte er auf der iberischen Halbinsel die Pressverteidigung ein. In späteren Trainerjahren machte er sich immer dafür stark, jungen Talenten früh Vertrauen zu schenken. Viele spanische Nationalspieler und heutige NBA-Stars warf die spanische Trainerlegende schon ins kalte Wasser, als sie noch Teenager waren. Pau Gasol, Ricky Rubio und der Lette Kristaps Porzingis wurden später von der NBA als Picks Nr. drei, vier und fünf gedraftet. Dieser Linie blieb er auch in Berlin treu und scheute sich nicht davor, ALBA-Talente wie Jonas Mattisseck oder Franz Wagner auch in den entscheidenden Phasen wichtiger Spiele aufs Feld zu schicken.

Quelle: ALBA Berlin


Luke Sikma bleibt bleibt bei ALBA

Nach dem Einzug in das Finale um die deutsche Meisterschaft und der Qualifikation für die EuroLeague gibt es für die ALBA-Fans schon die nächste gute Nachricht: Luke Sikma, jüngst als MVP des 7DAYS EuroCups 2018/2019 ausgezeichnet, verlängert seinen Vertrag bei ALBA BERLIN langfristig bis zum Ende der Saison 2022/2023. Der 29 Jahre alte Forward spielt seit 2017 in Berlin und ist eine zentrale Kraft im Team. Der US-Amerikaner verzeichnet in der laufenden BBL-Saison in knapp 25 Minuten Spielzeit pro Spiel im Schnitt 11,1 Punkte, 6,2 Rebounds, 4,6 Assists, 1,5 Steals und 0,5 Blocks.

Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Die Vertragsverlängerung von Luke ist ein wichtiges Zeichen. Er ist ein Top-Level-Spieler, der zahlreiche lukrative Optionen für einen Wechsel zu anderen Klubs gehabt hätte. Dass er diese ausschlägt und bei uns bleibt, zeigt, wie sehr er an unseren Weg und unsere Entwicklung glaubt. Die Länge des Vertrags zeigt Lukes Wunsch, sich uns zu verpflichten und unseren Wunsch, Luke langfristig bei uns zu haben. Für Thomas freuen wir uns, dass er nun den nächsten Schritt macht. Er ist ein exzellenter Trainer, von dem ich glaube, dass er als Head Coach sehr erfolgreich sein wird. Wir sind sehr stolz, ihn bei uns entwickelt zu haben und wünschen ihm viel Erfolg. Schließlich gehört es nicht nur zu unserer Philosophie Spieler besser zu machen, sondern auch Trainer.“

Luke Sikma (Forward ALBA BERLIN): „Vom ersten Tag an habe ich mich bei ALBA und in Berlin sehr wohlgefühlt. Der Klub hat große Ambitionen und zuletzt eine tolle Entwicklung hingelegt, weswegen es für mich logisch war, meinen Vertrag hier zu verlängern. Ich genieße es, jeden Tag zum Training zu kommen und verspüre eine große Vorfreude darauf, mit den Jungs in der nächsten Saison in der EuroLeague zu spielen. Zudem gefällt mir die Philosophie sehr, junge Spieler zu entwickeln und gleichzeitig Kontinuität im Kader zu haben. Ich freue mich, dass ich langfristig ein Teil dieses Programms sein kann.“

Lucas Clayton Sikma wurde am 30. Juli 1989 in Bellevue, Washington, geboren. Sein Vater ist die NBA-Legende Jack Sikma. Nach seiner Zeit an der Bellevue High School, lief Luke Sikma für die University of Portland auf und avancierte zum besten Rebounder der Geschichte seines Colleges. Nach der College-Zeit richtete der US-Amerikaner seinen Fokus zunächst auf eine Karriere in Spanien. Dort spielte er sich vom Zweitligisten La Palma bis zum Topteam Valencia Basket hoch, mit dem er 2017 spanischer Meister wurde und im EuroCup und im spanischen Pokal jeweils nur knapp im Finale scheiterte. Nach seinem Wechsel zu ALBA BERLIN wurde der Forward mit seiner souveränen Ausstrahlung schnell zum Rückgrat des Teams und mit seiner Professionalität zum Vorbild für die vielen jungen Spieler in der Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses. Mit starken Leistungen führte der extrem vielseitige Sikma ALBA BERLIN bereits in seiner ersten Spielzeit ins Finale um Pokal und Meisterschaft und wurde als wertvollster Spieler (MVP) der BBL ausgezeichnet. Auch in der laufenden Spielzeit ist Sikma einer von ALBAs Leistungsträgern und mitverantwortlich für die Finaleinzüge im EuroCup, der Bundesliga und dem BBL-Pokal. Im EuroCup wurde er als MVP der Saison 2018/2019 ausgezeichnet.

Quelle:ALBA Berlin

ALBA startet ins Playoff-Halbfinale

Am kommenden Sonntag (02. Juni, 15 Uhr live auf Sport1) starten die Basketballer von ALBA BERLIN mit einem Auswärtsspiel bei den EWE Baskets Oldenburg in das Playoff-Halbfinale. Nach dem souveränen 3:0 im Viertelfinale über ratiopharm Ulm wartet auf die Basketballer von ALBA BERLIN dort eine vermutlich deutlich schwerere Aufgabe. Um ins Finale einzuziehen, müssen die Berliner die Oldenburger aus dem Weg räumen, die als Punktrunden-Zweiter den Heimvorteil in der Serie „best-of-five“ auf ihrer Seite haben und in der gesamten Saison in ihrer EWE Arena erst eine Heimniederlage erlitten haben. Die einzigen, die in dieser Saison die 6.000 Zuschauer Oldenburger Festung stürmen konnten, waren allerdings am 13. Januar die Albatrosse.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA BERLIN): „Oldenburg hat ein gutes Team mit mehr als nur ein paar guten Spielern. Wir kennen sie und sie kennen uns. Oldenburg spielt sehr clever, trifft gute Entscheidungen und hat gute basketballerische Grundlagen. Deswegen brauchen wir einen guten Rhythmus, müssen schnell spielen, gut rebounden, verteidigen und mit viel Energie spielen. Der Heimvorteil kann natürlich wichtig werden für Oldenburg, aber wir fokussieren uns auf das erste und jetzt wichtige Spiel.“

Martin Hermannsson (Guard ALBA BERLIN): „Die Serie wird eine sehr schwere, besonders weil wir den Heimvorteil nicht auf unserer Seite haben. Oldenburg hat das ganze Jahr über konstant gut gespielt und sich so den zweiten Platz gesichert. Ich glaube, sie können ein bisschen was von allem. Sie können punkten, verteidigen und haben eine gute und laute Heimhalle. Es wird also eine große Herausforderung, die Serie zu gewinnen und in das Finale zu kommen. Gleichzeitig sind wir natürlich sehr selbstbewusst und glauben, dass wir eine gute Chance haben, die Serie zu gewinnen.“

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Beide Clubs stehen sich zum sechsten Mal in einer Playoff-Serie gegenüber. Die bisherigen fünf – das Halbfinale 2008 sowie die vier Viertelfinalserien 2006, 2011, 2015 und 2018 – gewann alle ALBA, das dabei in allen fünf Serien auf den Heimvorteil zählen konnte. Ins jetzige Halbfinale gehen aber nach 28:6 Siegen in der Punktrunde erstmals die EWE Baskets als das besser platzierte Team (ALBA beendete die Punktrunde mit 27:7 Siegen).

Für den Unterschied zwischen dem zweiten und dem dritten Tabellenplatz sorgte ein 94:78-Sieg der EWE Baskets am 10. März in Berlin, mit dem die Oldenburger das Team von Coach Aito nur 43 Stunden nach dem grandiosen Berliner Sieg in Malaga im EuroCup-Viertelfinale auf dem falschen Fuß erwischten. Umso mehr brennen die Albatrosse darauf, sich den vor drei Monaten verlorenen Heimvorteil gleich am Sonntag mit einem Sieg in Oldenburg zurückzuholen.

Die Oldenburger, die sich im Viertelfinale souverän mit 3:0 Siegen gegen Bonn durchgesetzt haben, haben aber nicht nur den Heimvorteil auf ihrer Seite, sondern auch den gerade als bester Spieler der easyCredit BBL ausgezeichneten US-Spielmacher Will Cummings. Der „MVP“ war mit 20,5 Punkten/Spiel auch Topscorer der Punktrunde und steigerte sich in den drei Spielen gegen Bonn sogar auf im Schnitt 27 Punkte.

Auch der österreichische Nationalcenter Rasid Mahalbasic trumpft in dieser Saison groß auf. Im zweiten Viertelfinale gegen Bonn legte der bullige, aber trickreiche Center mit 21 Punkten, 15 Rebounds und 10 Assists schon sein viertes „Triple Double“ der Saison auf. Keinem anderen Spieler in der Liga ist dieses seltene statistische Highlight (zweistellige Stats in drei Kategorien) in den letzten neun Jahren überhaupt nur einmal gelungen.

Weitere Oldenburger Leistungsträger sind US-Forward Rickey Paulding, der mit mittlerweile 36 Jahren schon seine zwölfte Saison für die Oldenburger spielt, der defensivstarke Nationalspieler Karsten Tadda, der für seine Dreier gefürchtete Routinier Philipp Schwethelm, der korbgefährliche US-Power Forward Nathan Boothe (im Schnitt 17 Punkte gegen Bonn), sowie US-Guard Frantz Massenat, der mit seinen Anfang April gegen Göttingen erzielten 40 Punkten den Saisonrekord in der easyCredit BBL hält.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA will ins Halbfinale

Die Basketballer von ALBA BERLIN haben sich mit zwei Auftaktsiegen im Playoff-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen ratiopharm Ulm eine gute Ausgangsposition erspielt. In der Serie „best-of-five“ fehlt dem Team von Coach Aito Garcia Reneses jetzt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale. Natürlich wollen die Albatrosse jetzt nichts mehr dem Zufall überlassen und den dritten Sieg gleich am Sonntag (26. Mai, 15 Uhr) in Spiel drei in der Mercedes-Benz Arena unter Dach und Fach bringen.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA BERLIN): „In den ersten beiden Spielen gegen Ulm konnte man sehen, wie gut es uns getan hat, dass wir wieder mehr Zeit zur Vorbereitung hatten. Wir haben mit mehr Energie und Konzentration gespielt als in den Wochen zuvor, wo wir von einem Spiel zum nächsten gehetzt sind. Wenn wir am Sonntag auch gewinnen, hätten wir vor dem Halbfinale wieder eine ganze Woche Zeit. Aber natürlich geht es am Sonntag primär um etwas anderes. Es geht um den Einzug ins Halbfinale.“

Johannes Thiemann (Center ALBA): „Bei 0:2 ist der Druck, der auf den Ulmern liegt, schon ziemlich groß und Ulm hat in dieser Saison noch kein Spiel gegen uns gewonnen. Aber ich erwarte trotzdem, dass sie mit dem Rücken zur Wand noch einmal alles versuchen werden, um zumindest noch ein viertes Spiel in Ulm zu erzwingen. Deshalb könnte es am Sonntag noch schwerer werden als in den ersten beiden Spielen.“

Infos
Dass eine Serie bei 2:0 noch nicht entschieden ist, demonstrierten ALBA und Ulm vor fünf Jahren bei ihrem letzten Playoff-Duell im Viertelfinale 2014. Auch da führte ALBA schon 2:0, aber die Ulmer erzwangen mit einem 71:64-Sieg in Berlin ein viertes Spiel in Ulm. Das gewann ALBA damals zwar in Ulm 95:89 und zog mit 3:1 ins Halbfinale ein. Aber eine Wiederholung dieses Szenarios möchte sich ALBA fünf Jahre später bei der Neuauflage selbstredend ersparen.

Ob die Ulmer am Sonntag in der Lage sind, gegen ALBA noch einmal eine Schippe draufzulegen, wird auch davon abhängen, ob es gelingt, die zuletzt angeschlagenen Spielmacher Patrick Miller und Per Günther wieder fit zu bekommen. Zwar sprang Ex-Albatros Ismet Akpinar auf Ulmer Seite mit zahlreichen Assists und Dreiern wacker in die Bresche, aber so ganz ohne Unterstützung hatte er doch einen schweren Stand gegen Derrick Walton jr. und Martin Hermannsson, die den verletzungsbedingten Ausfall Peyton Sivas stark kompensierten und wettmachten.

Während ein Einsatz Millers und Günthers fraglich sind, sind die Vorzeichen auf den anderen Positionen klar. Auf dem Flügel haben die Ulmer ihre auffälligsten Spieler im flinken und explosiven US-Guard Javonte Green, der mit im Schnitt 15 Punkten in den ersten beiden Spielen Topscorer seiner Mannschaft war, und im vielseitigen US-Forward Ryan Thompson, der mit seinen 30 Jahren der erfahrenste Spieler im Ulmer Team ist. Mit Katin Reinhardt und David Krämer kommen zwei gefährliche Dreierschützen von der Bank.

Im Frontcourt hat der athletische US-Power Forward Dwayne Evans, der in der Punktrunde Ulms Topscorer und bester Rebounder war, mit dem neuseeländischen Nationalcenter Isaac Fotu, dem ehemaligen ALBA-Center Bogdan Radosavljevic und dem College-Rückkehrer Gavin Schilling drei „Big Men“ an seiner Seite, die mit ihrer Beweglichkeit gut zum schnellen Ulmer Spiel passen.

Quelle: ALBA Berlin

Spiel 2 im Playoff-Viertelfinale: zu Gast in Ulm

Drei Tage nach dem 107:78-Auftaktsieg im Playoff-Viertelfinale gegen ratiopharm Ulm bestreiten die Basketballer von ALBA BERLIN am Dienstag (21. Mai, 19 Uhr) in Ulm das zweite Spiel der Serie. Ein zweiter Sieg wäre für die Berliner ungemein wichtig auf dem Weg ins Halbfinale, das bei drei Siegen erreicht wird. Aber die Ulmer werden in der schon lange ausverkauften „ratiopharm arena“, die zu den für Gästeteams schwierigsten Hallen in der BBL zählt, alles daran setzen, die Serie auszugleichen und spannend zu machen. Spiel drei findet am kommenden Sonntag (26. Mai, 15 Uhr) wieder in Berlin statt.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA BERLIN): „Wir müssen uns bewusst machen, dass wir zwar in der Serie mit eins zu null führen, aber noch nichts entschieden ist. Wir hatten einen guten Start, müssen den Fokus jetzt aber auf Spiel zwei richten. Ulm hat zuhause eine laute Halle und ist sehr heimstark. Sie haben viele gute Spieler, die am Samstag noch nicht so gut gespielt haben, wie sie das eigentlich können. Deswegen müssen wir mit derselben Konzentration und Energie spielen, wie in Spiel eins.“

Johannes Thiemann (Forward ALBA BERLIN): „Es passiert nicht alle Tage, dass man zum Playoff-Auftakt einen so deutlichen Sieg holt, wie wir am Samstag. Ich erwarte deswegen von den Ulmern am Dienstag eine deutliche Reaktion. Ich denke, dass sie besonders in der Verteidigung nochmal eine Schippe drauflegen und mit noch mehr Energie spielen werden. Ulm hat in den letzten Spielen vor den Playoffs gezeigt, was für eine gute Mannschaft sie sind und es wird definitiv nicht leicht werden für uns am Dienstag.“

Infos
Die Playoff-Erfahrung lehrt, dass auch ein so hoher und überzeugender Auftaktsieg wie ALBAs 107:78 vom Samstag nur eine begrenzte Aussagekraft hat. Auch vor einem Jahr startete ALBA mit einem solchen Kantersieg (114:88) über Oldenburg ins Viertelfinale, das dann nach einer Verlängerungsniederlage in Spiel zwei in Oldenburg noch richtig spannend wurde (ALBA zog am Ende mit 3:2 ins Halbfinale ein).

Auch gibt es keine Garantie dafür, dass ALBAs Würfe am Dienstag erneut so gut fallen wie am Samstag gegen Ulm, wo die von Derrick Walton jr. mit zwölf Assists dirigierten Albatrosse mit einer Feldwurfquote von 58 Prozent (52 % Dreier) ihre vierthöchste Wurfquote der gesamten Bundesligasaison auflegten und die Ulmer Verteidigung mit dieser Präzision ganz offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischten.

Bei den Ulmern fanden auf der anderen Seite am Samstag in der Mercedes-Benz Arena nicht nur die Würfe deutlich seltener ihr Ziel, auch die frühe Foulbelastung gleich mehrerer Innenspieler (ein Resultat der harten Ulmer Verteidigung) spielte ALBA in die Karten und half den Berlinern, ihre Vorteile unter dem Korb noch stärker als erhofft ausspielen zu können.

Trotzdem muss man sich darauf einstellen, dass das Spiel am Dienstag in Ulm ein ganz anderes wird – nicht nur, weil nun die Ulmer ihre Fans im Rücken wissen. Dass auf beiden Seiten am Samstag die Bankspieler mehr Punkte (60 bei ALBA und 48 bei Ulm) markierten als die fünf Starter, belegt die Tiefe beider Teams, die wiederum den beiden Trainern auch einen großen taktischen Spielraum für Veränderungen bietet.

Quelle: ALBA Berlin

Playoff-Start der Albatrosse

Die Basketballer von ALBA BERLIN starten am Samstag (18. Mai, 18 Uhr, Mercedes-Benz Arena) mit einem Heimspiel in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Gegner im Viertelfinale ist ratiopharm Ulm, das in der Punktrunde der easyCredit BBL den sechsten Platz belegt hat. Als weitere Termine in der Serie best-of-five stehen der 21. Mai (in Ulm) und der 26. Mai (in Berlin) fest. Die eventuellen Entscheidungsspiele (zum Weiterkommen sind drei Siege nötig) wären am 28. Mai (in Ulm) und am 30. Mai (in Berlin). Am Sonntag kommt es für ALBA erst einmal darauf an, gut in die diesjährige Endrunde um die Meisterschaft zu starten und den Heimvorteil in der Serie gegen Ulm mit einem Sieg zu verteidigen.

Stimmen
Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Die Playoffs sind eine wichtige und aufregende Zeit. Aufregend für die Spieler, für die Fans und alle anderen. Wir haben in dieser Saison in der Liga, im Pokal und im EuroCup schon viele knappe, wichtige und entscheidende Spiele hinter uns. Diese Erfahrungen werden unserer jungen Mannschaft in den nächsten Wochen sehr helfen.“

Aito Garcia Reneses (Trainer ALBA BERLIN): „Die Playoffs sind die wichtigste Zeit des Basketballjahres. Wir haben in dieser Saison schon langen Saison bereits viele Spiele gemacht, müssen uns jetzt aber auf den Teil der Saison fokussieren, in dem es um den Titel geht. Ulm hat besonders in letzter Zeit sehr gut gespielt. Wenn sie mit voller Intensität und absolutem Siegeswillen spielen, dann sind sie eine sehr gute und schwer zu schlagende Mannschaft. Deswegen müssen wir uns auf alle Bereiche des Spiels konzentrieren und den für uns typischen Basketball spielen.“

Martin Hermannsson (Guard ALBA BERLIN): “Die Playoffs sind die beste Zeit des Jahres. Jetzt beginnt die Zeit, in der man sich keine blöden Fehler oder schlechten Spiele mehr erlauben kann, weil man sofort bestraft wird. Ulm ist ein sehr gutes Team von europäischem Format. Sie haben einen gut besetzten Kader mit vielen individuell starken Spielern, auf die die wir aufpassen müssen. Nichtsdestotrotz bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn es uns gelingt unseren Stil und Basketball zu spielen, die Serie erfolgreich gestalten können.”

Infos
Die Ulmer, die zu Saisonbeginn mit einem tiefen und hochkarätigen Aufgebot zu den sicheren Playoff-Kandidaten zählten, wurden im Saisonverlauf immer wieder mit Verletzungen wichtiger Spieler konfrontiert und mussten Anfang März auf dem zehnten Tabellenplatz sogar um ihre Playoff-Teilnahme fürchten. Mit einem Endspurt von 9:3 Siegen hat sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath aber noch auf den sechsten Platz hochgearbeitet.

ALBA muss sich somit auf einen Gegner im Aufwind einstellen, der die schwierige Punktrunde hinter sich gelassen hat und auch im EuroCup sein großes Potenzial aufblitzen ließ. Im zweithöchsten europäischen Wettbewerb, in dem ALBA sogar ins Finale und ein alles entscheidendes Spiel drei um den Titel gegen Valencia einzog, besiegten auch die Ulmer Hochkaräter wie ALBAs Halbfinalgegner Andorra sowie die künftigen Europaligisten Roter Stern Belgrad und ASVEL und beendeten den EuroCup als Neunter.

Die Playoff-Spiele gegen Ulm bescheren den Berliner Zuschauern auch ein Wiedersehen mit den Ex-Albatrossen Bogdan Radosavljevic und Ismet Akpinar. Vor allem Letzterer hat sich an der Seite von Kapitän Per Günther und dem kräftigen US-Point Guard Patrick Miller vor allem mit seiner guten Verteidigung zu einem Schlüsselspieler im Ulmer Backcourt gemausert.

Weitere Leistungsträger im Team sind der athletische US-Power Forward Dwayne Evans (Ulms Topscorer und bester Rebounder), der flinke und explosive Javonte Green, der nicht nur mit spektakulären Dunkings glänzt, sondern mit flinken Fingern auch der beste Balldieb der Liga ist, und der routinierte US-Forward Ryan Thompson. Außerdem hat sich der lange verletzte Dreierspezialist Katin Reinhard am letzten Spieltag mit 5/10 Dreiern zum Sieg über Vechta pünktlich zu den Playoffs zurückgemeldet.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA BERLIN im Playoff-Viertelfinale

Am kommenden Samstag, den 18. Mai (18 Uhr, Mercedes-Benz Arena) starten die Basketballer von ALBA BERLIN in die diesjährigen Playoffs der easyCredit BBL. Nachdem die Albatrosse am gestrigen Sonntag mit einem Sieg in Ludwigsburg die Hauptrunde abgeschlossen haben, wartet im Viertelfinale der Playoffs nun ratiopharm Ulm. Im Anschluss an das Playoff-Auftaktspiel, das am Samstag in Berlin gespielt wird, folgt Spiel zwei am Dienstag (21. Mai, 19 Uhr) in Ulm, ehe die dritte Partie am Sonntag, den 26. Mai (15 Uhr) wieder in der Hauptstadt gespielt wird. Ein eventuelles viertes Spiel würde in Ulm gespielt, ein fünftes dann wieder in Berlin.

Termine und Infos zur Playoff-Viertelfinalserie
Das Viertelfinale der diesjährigen Playoffs wird wie üblich im Format einer „best-of-five“-Serie ausgespielt, innerhalb derer es drei Siege zum Weiterkommen in das Halbfinale braucht. Dank der besseren Platzierung nach der Hauptrunde – ALBA ist Tabellendritter, Ulm Sechster – haben die Berliner den Heimvorteil auf ihrer Seite. Die Spieltermine lauten wie folgt:

Spiel 1: Sa. 18.05. 18 Uhr in Berlin (Mercedes-Benz Arena)
Spiel 2: Di. 21.05. 19 Uhr in Ulm
Spiel 3: So. 26.5. 15 Uhr in Berlin (Mercedes-Benz Arena)
Spiel 4 (falls nötig): Di. 28.05. 19 Uhr in Ulm
Spiel 5 (falls nötig): Do. 30.05. 18 Uhr in Berlin (Mercedes-Benz Arena)

Zuletzt in den Playoffs gegenüber standen sich Ulm und Berlin vor genau fünf Jahren. In der Saison 2013/2014 trafen die beiden Mannschaften ebenfalls im Viertelfinale aufeinander. Damals setzte sich ALBA BERLIN mit Heimvorteil nach vier Spielen mit 3:1 durch. Die diesjährige Serie bringt auch ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Albatrossen mit sich. So spielen die Ex-Berliner Ismet Akpinar und Bogdan Radosavljevic inzwischen für Ulm.

Das Playoff-Medientraining, bei dem es Gesprächsmöglichkeiten mit allen Spielern, Coach Aito und Sportdirektor Himar Ojeda geben wird, findet wie bereits vermeldet am kommenden Mittwoch (15. Mai) ab 10:30 Uhr im ALBA Trainingszentrum in der Schützenstraße 51 (10117 Berlin) statt.

ALBA BERLINs NBBL (U19) und JBBL (U16) spielen im Top4 um die deutsche Meisterschaft
Während die Profis von ALBA BERLIN erst noch in ihre Viertelfinalserie starten, haben die Mannschaften aus NBBL und JBBL diese bereits erfolgreich gemeistert und sind in ihre jeweiligen Top4-Turniere um die deutsche Meisterschaft eingezogen. Während die NBBL ihre Viertelfinalserie gegen Leverkusen mit 2:0 für sich entscheiden konnte, gewann die JBBL am Sonntag ihr entscheidendes drittes Spiel in Münster und zog so in das Turnier der besten Vier ein.

Als einziges deutsches Nachwuchs-Programm hat ALBA BERLIN es nun zum vierten Mal geschafft, in einer Saison gleichzeitig in der U19 und der U16 beim Meisterschafts-TOP4 dabei zu sein (2010, 2017, 2018, 2019). In der seit 2007 ausgetragenen NBBL ist ALBA mit der neunten Teilnahme am Top4 Rekordhalter, in der seit 2010 bestehenden JBBL ist es die vierte Qualifikation für das Finalturnier (gemeinsam mit Breitengüßbach Rekordhalter).

Sowohl das Top4 der NBBL, als auch das der JBBL werden am 25./26. Mai 2019 in Jena ausgespielt.

Quelle: ALBA Berlin