TeBe holt sich eindrucksvoll die Tabellenführung zurück

Aus Sicht der Lilaweißen „ein Glück“ wie es in dieser Saison sportlich läuft – oder sollte man sagen – zu laufen scheint, denn es sind 30 Spieltage zu absolvieren, nach diesem 13. kann noch allerhand passieren. TeBe’s Vorsitzender Günter Brombosch erwartete eine Reaktion auf das peinliche Pokal-Aus beim Landesligisten Stern Marienfelde. Im Falle einer erneuten Niederlage – ging es  gegen Tabellenführer Hertha 03 am Freitagabend im Mommsenstadion um viel – die Zehlendorfer wären sonst mit vier Punkten Vorsprung davongezogen.

Der Aufstieg in die Regionalliga soll aber nach einem Dreijahresziel erst in der kommenden Saison realisiert werden. Der Vorsitzende Kamyar Niroomand nannte es „befreites Aufspielen“, mit dem Druck beim Gegner Tennis Borussia. Dieses Highlight des Berliner Fußballs sahen 1.092 Zuschauer. Es wurde ein 4:1-Erfolg der Platzherren. Niroomand betonte daraufhin den Weg von Hertha 03 mit der Jugend. Jahrelang seien in allen Bereichen des Vereins Strukturen auf  dieser Basis aufgebaut worden. Demzufolge scheint „Niroo“ sicher im Sattel zu sitzen.

Das scheint bei TeBe nicht so zu sein. Günter Brombosch und Steffen Friede haben nach der Vorstandskrise und dem Führungswechsel, mehr um die Ohren. Da könnten stündlich wieder die alten Querelen ausbrechen. Daher ist der sportliche Erfolg so wichtig. Der Wechsel an der Tabellenspitze ist eine gute Voraussetzung für Frieden in dem gebeutelten Club. Hertha 03 führte vor dem Match mit einem Punkt vor den Borussen, ein sicheres Zeichen für den Aufschwung bei den Zehlendorfern. Jetzt hat TeBe 31 Punkte und 43:11 Tore; Hertha 03 blieb bei 29 Punkte und hat aktuell 31:13 Tore.

Die Torfolge: 1:0 (34.) Fatlun Elezi, 2:0 (40.) Vincent Rabiega, 3:0 (70.) Franke, 3:1 (75.) Thomas Frank, 4:1 (76.) Vincent Rabiega. Die letzten 12 Minuten mussten die von Markus Schatte trainierten Zehlendorfer in Folge der Roten Karte für Benedigt Nellesen mit 10 Spielern auskommen. Leider trug Patrick Lux eine schwere Verletzung davon. Wir wünschen ihn eine schnelle Genesung.

Am 14. Spieltag muss Tebe den schweren Gang nach Greifswald (3.) antreten, während der Tabellenzweite Hertha 03 zum Tabellensiebenten Torgelower FC Greif reisen muss.

Christian Zschiedrich

Tennis Borussia Berlin auf Regionalligakurs

In einem ehemals nach dem 4.-BL-Spieltag auf Hertha BSC gemünzten Artikel, titulierte ich fragend, womit man am besten aufkommende Unruhe bekämpft und schlussfolgerte, mit Siegen auf dem Platz. Das trifft nun umso mehr auf den Zerreibungsprozess bei TeBe zu. Erstaunlich, was da auf dem Platz geschieht. Nach acht Spielen bleibt TeBe ungeschlagen mit sieben Siegen und einem Remis. Das sind 22 Punkte für die Tabellenführung und fünf Punkten Vorsprung für das dreiköpfige Verfolgerfeld mit je 17 Punkten. Und für TeBe spricht das Torverhältnis von 31:6, mindestens doppelt so gut wie bei den Verfolgern. Das könnte am Ende noch wie ein Punkt mehr wert sein, oft genug entscheidend für den Aufstieg. Da wird es nun höchste Zeit für eine schwächere Spielgestaltung. Bisher sprechen die vielen Tore, zuletzt  9:0 gegen den Ludwigsfelder FC, für sehenswerten Angriffsfußball..

Von wegen Nachlassen und sich etwa auf den Erfolgen ausruhe, doch nicht zum 9.Spieltag in Neustrelitz. Die TSG hat sich mit 17 Punkten ins Dreier-Verfolgerfeld eingruppiert. Sonntag, den 20.10., 13.30 Uhr, möchten die Neustrelitzer ihre Heimstärke ausspielen, haben bisher nur neun Tore kassiert, allerdings auch nur deren 13 geschossen. Zuletzt erreichten sie auswärts in Seelow bei der Victoria ein 1:1.Bei so viel mitreißendem Erfolg darf aber aus Berliner Sicht der Abstiegskampf nicht vergessen werden.

Gefährdet ist mal wieder der SC Staaken mit sieben Punkten, Platz 12. Das Heimspiel zum 8.Spieltag im Berlin-Derby wurde gegen SV Tasmania per Nachholbegegnung auf Mittwoch, den 16.10., 19.30 Uhr, verlegt. Tasmania ist derzeit mit nur drei Punkten Tabellen-Vorletzter. Bisher nur negativ in Erscheinung getreten ist in dieser Saison der zweite Charlottenburger Verein CFC Hertha 06. Trotz erneutem Trainerwechsel (wir berichteten) setzte es eine erneute, klare 0:3-Niederlage zu Hause gegen den Torgelower FC Greif (7.). Als Schlusslicht mit nur 2 Punkten spielte Hertha 06 wie ein Absteiger und wird es sehr schwer haben, da unten raus zu kommen.

Blau-Weiß 90, Tabellenzehnter, neun Punkte, erreichte in Greifswald (3.) immerhin ein 1:1. Der Tabellenzweite FC Hertha 03 spielte zu Haus gegen Lok Stendal nur 0:0. Da hatte man den Zehlendorfern wesentlich mehr zugetraut. Am Samstag, den 19.10. müssen sie zum Ludwigsfelder  FC. Scherzhaft formulierte mein Nebenmann: Ein Tor mehr als die Borussen erzielt haben, kann es schon werden. Das wäre dann der erste zweistellige Sieg in der NOFV Oberliga Nord.

Christian Zschiedrich

NOFV Oberliga Nord: Das wird noch ungeheuerlich

Selbst beim Tabellenführer Tennis Borussia könnte es sogar aus zwei Gründen sehr interessant werden. Im  3:0 gewonnenen Derby gegen Blau-Weiß 90 lag ein Regelverstoß beim 2:0 vor. Minute 72, es steht 1:0 für TeBe (64. FE Matt), Kahraman drosch von der Mittelinie einen Schiedsrichterball über den verdutzten Torwart Hinz zum 2:0 ins Netz. Darf denn mit einem SR-Ball direkt ein Tor erzielt werden? Die Regel sagt Nein – es fehlte also die zweite Berührung. Blau-Weiß 90 könnte also gegen die Wertung des Spiels Einspruch erheben. Ich würde als Richter nicht für eine Neuansetzung plädieren, nur dann, wenn es z.B. ein Ausgleichstreffer nicht regelkonform gewesen wäre. Aber meine Meinung zählt natürlich nicht, ist vielleicht (wie immer) zu logisch beheimatet. Nicht logisch wäre eine Neuansetzung ab der 72.Minute dann beim Stande von 1:0. Man darf gespannt sein.

Der zweite Grund ist allerdings hausbacken tiefgreifender. Die TeBe-Spieler, bis auf Kapitän Matt, verneigten sich nach dem 3:0-Sieg nicht vor den Fans, sondern auf der gegenüberliegenden Seite, wo der frühere Vorstandsvorsitzende Jens Redlich auf der Tribüne saß. Die Zerrissenheit könnte nicht besser demonstriert werden. Der Verein, der seine Fans ignoriert, sorgt für die Fortsetzung und kein Ende des Streites zwischen den gespalteten Lagern. Kann das gutgehen? Am Sonntag steht die Partie 1.FC Lok Stendal – Tennis Borussia im Spieltag (7.)-Programm.

In Berlin, Volkspark Mariendorf, steht am Samstag das nächste  Derby Blau-Weiß 90 – FC Hertha 03 an. Das Team von Markus Schatte ist in dieser Saison vielversprechend erstarkt.  Die Zehlendorfer sind sogar auf Tabellenplatz 2 in Lauerstellung. Gleich drei Clubs haben 13 Punkte. Hinter Zehlendorf 03 der Greifswalder FC und die TSG Neustrelitz. Zu letzterem muss am Sonntag der zweite Charlottenburger Verein, der Tabellenletzte CFC Hertha 06. Für die 06er ist das in dieser Saison der nächste tragische Fall. Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir, dass der sonst in Trainerfragen schnell handelnde Vorsitzende Ergün Cakir seinem Trainer Tuurjahai Zazai den Rücken stärkt: „Er ist unser Trainer und sitzt natürlich auch im Neustrelitzer Parkstadion auf der Bank“! Nach solchen Bekundungen, mal sehen wie’s ausgeht, kennen wir plötzlich ganz andere Reaktionen.  

Bei der Fülle des Geschehens bei den Berliner Clubs geht der SC Staaken diesmal ganz „unter“. Er kassierte eine bittere Niederlage 2:3 in Greifswald , hat bisher lediglich 6 Punkte auf Platz 11, empfängt am Sonntag, 14.00 Uhr, im Sportpark Staaken Aufsteiger MSV Pampow (6. mit 9 Punkten, zuletzt 2:0-Sieger über Hansa Rostock II. Da Aufsteiger SV Tasmania ebenfalls und sogar auch zu Hause 1:2 gegen FC Strausberg, dem Tabellenvorletzten verlor, ist Tas mit nur 3 Punkten auf Platz 14 sehr gefährdet. Heißt: Es geht nicht nur oben haarig her, unten ist es genauso intererssant.

Christian Zschiedrich

Bis auf TeBe gewannen alle Berliner Clubs in der Oberliga

Der Aufstieg von Lichtenberg 47 dürfte damit vorentschieden sein. Die Mannschaft von Trainer Uwe Lehmann gewannen mit 2:0 gegen den 1.FC Lok Stendal und ist mit 67 Punkten und dem besseren Torverhältnis drei Spieltage vor Ultimo so gut wie am Ziel. Tennis Borussia (61 Punkte) erlaubte sich den Luxus einer 1:3-Heimniederlage gegen SV Altlüdersdorf.

Zwei Absteiger und ein Club, der in die Relegation muss, dass wird erst in den ausstehenden Partien entschieden. Der Malchower SV ist seit geraumer Zeit mit nur 4 Punkten weg vom Fenster. Vorletzter ist der Brandenburger SC Süd mit 28 Punkten. Derzeit steht auf dem Relegationsplatz der 1.FC Lok Stendal mit 29 Punkten. Punktgleich und unmittelbar über dem Strich steht der SC Staaken, aber nur wegen des besseren Torverhältnisses. Die Schützlinge von Jeffrey Seitz haben sich mit sage und schreibe 5:0 gegen Anker Wismar aus dem Keller geschossen. Welch ein großartiger Befreiungsschlag ! Die letzten drei Begegnungen können nunmehr mit großem  Selbstbewusstsein angegangen werden, zumal die nächste Begegnung beim Tabellenletzten Malchower SV ansteht.

Am vorletzten Spieltag, 02.06., kommt es zum Berlin-Derby gegen Aufsteiger Blau-Weiß 90 zu Hause im Sportpark Staaken. Aber Achtung, Blau-Weiß 90 (6.) schoss in Torlaune den Vogel ab und fuhr mit 8:0 den höchsten Sieg des Tages gegen den Malchower SV ein. Die Aufgabe am letzten Spieltag, auswärts in Greifswald, ist nur bei voller Konzentration zu bewältigen. Hertha 06 (37 Punkte), jetzt Tabellen 8., hat mit dem 4:2-Sieg gegen den Brandenburger SC Süd das Abstiegsgespenst vertrieben und kann für die neue Saison planen. Auch Hertha 03 gewann – sogar auswärts in Strausberg – recht deutlich 3:0. Den Zehlendorfern (48 Punkte) war der 4. Platz bisher nicht zu nehmen, wer hätte Blau Weiß 90 den Sechsten zugetraut ?

Zwei Berlin-Derbys gibt es jetzt am kommenden Wochenende. Am Sonntag, 19.05. im Ernst-Reuter-Stadion, spielen Hertha 03 gegen Hertha 06 und bereits am Samstag, 18.05. heißt es in der Howege-Arena „Hans Zoschke“ Lichtenberg 47 – Tennis Borussia. Die Borussen hatten sich von diesem Spieltag, allerhand versprochen, wäre doch die Heimpleite gegen Altlüdersdorf nicht gewesen. Selbst wenn TeBe das Spiel gewinnen sollte, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die 47er um Coach Uwe Lehmann die Butter noch vom Brot nehmen lassen.

Christian Zschiedrich

Blick in die Oberliga – Staaken auf einem Abstiegsplatz

Das Team von Trainer Jeffrey Seitz rutschte durch die 0:1-Niederlage beim Tabellenführer Lichtenberg 47 auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Im Heimspiel am Freitag, 10.05. müssen die Staakener gegen Anker Wismar siegen, sonst wird es – kaum erwartet – zurück in die Berlin-Liga gehen. Es ist die viertletzte Oberliga-Partie der Saison. Anker Wismar könnte – aktuell fünf Punkte besser – im Falle einer Niederlage in Staaken in die Bredouille kommen. Gegen Blau-Weiß 90 gelang ihnen zu Hause in Wismar nur ein 0:0. Damit hat sich Aufsteiger Blau-Weiß 90 (32 Punkte) aus der Schusslinie gebracht. Bis Platz 10 sind alle Vereine abstiegsgefährdet, zwei direkte Absteiger, der Malchower SV steht bereits fest, und dazu könnten sich zwei Clubs gesellen, die in die Relegation müssen. Für Spannung ist also gesorgt für die letzten vier Spieltage.

So eng geht es nicht nur unten zu. Schwer hatte es Lichtenberg 47 gegen Staaken, Kontrahent Tennis Borussia ging es in Zehlendorf bei Hertha 03 nicht anders. Vor 603 Zahlenden lagen die Veilchen am Freitag, 3.5. zweimal zurück, um mit guter Moral am Ende mit einem 3:2 als Sieger vom Platz zu gehen. Die Moral scheint zu stimmen für die Endphase der Saison. Als nächster Gegener kommt der abstiegsbedrohte SV Altlüdersdorf ins Mommsenstadion.

Mit 29 Punkten geht es dem 1.FC Lok Stendal nicht besser. Tabellenführer Lichtenberg 47 erwartet daher großen Widerstand in Stendal. Der Papierform nach sollte das lösbar sein für Lichtenberg und für TeBe.

Eine Überraschung ist nie ausgeschlossen. Gerade gegen Abstiegskandidaten tun sich Favoriten oft schwer. Gehen wir davon aus, sie lösen ihre Aufgaben. Am 28. Spieltag, am 18. Mai in der Partie der Top-Teams Lichtenberg 47 – Tennis Borussia fällt eine Vorentscheidung oder es wird noch enger. TeBe könnte punktemäßig gleichziehen. Beide trennen aktuell ja nur drei Punkte. Die Tordifferenz, aktuell plus 52 Lichtenberg, spricht für die 47er. Die anschließenden zwei Restpartien: Für TeBe ein Heimspiel gegen Anker Wismar und zur letzten Spiel muss TeBe zum Absteiger nach Malchow. Der unentwegte Spitzenreiter Lichtenberg 47 hat es auswärts mit Strausberg zu tun und empfängt anschließend Hertha 06 im eigenen Stadion.

Christian Zschiedrich

NOFV Oberliga Nord – enger Kampf um die Spitze

Das gilt für den mit drei Punkten führenden Tabellenführer Lichtenberg 47 sowie die dahinter postierenden Tennis Borussen und den Greifswalder FC. Bereits am 19. Spieltag hätte TeBe zu Lichtenberg punktemäßig aufschließen können, stattdessen verloren sie 1:2 beim Greifswalder FC, der damit Punktgleichheit (43) mit den Borussen herstellt. In Greifswald hegen sie keinerlei Ambitionen, in die Regionalliga aufzusteigen. Beim Verband wurde keine Zulassungsunterlagen eingereicht, lediglich die Papiere für die Oberliga. TeBe verschaffte sich einen ernstzunehmenden Konkurrenten, der am Ende die führenden 47er sozusagen auf der Ziellinie noch abfangen kann, wie gesagt, ohne Aufstiegsberechtigung. Es haben aus der Staffel Nord der Oberliga drei Mannschaften ihre Unterlagen eingereicht: Tennis Borussia Berlin, SV Lichtenberg 47 und F.C. Hertha 03 Zehlendorf.

Das weckt vielleicht wieder größeres Interesse. Spannung belebt erfahrungsgemäß das Geschäft. Die Frage ist, welche der oberen Mannschaften bringt die konstanteren Leistungen. Lichtenberg 47 jedenfalls zeigte beim 3:1 über Brandenburger SC Süd keine Blöße. Dem Vernehmen nach hat Hertha 03, Tabellenvierter, für die Regionalliga gemeldet, kam aber über ein 1:1 beim SV Altlüdersdorf (11.) nicht hinaus. 10 Zähler Differenz zu Lichtenberg ist ein beträchtlicher Rückstand.

Der abstiegsgefährdete SC Staaken kann Endspurt und scheint wieder in Form zu kommen. Das Berlin-Derby gegen Hertha 06 gewannen die Staakener souverän mit 4:1 und Trainer Jeffrey Seitz unterschrieb gleich für ein weiteres Jahr. Am Sonntag, 17. März geht’s zum Tabellenzehnten Torgelower FC Greif.

Rechnerisch nicht ganz, aber mit lediglich 4 Punkten, ist der Malchower SV bereits abgestiegen. Nach Überprüfung durch den NOFV könnten die Manipulationsgerüchte im Mecklenburg-Vorpommern-Derby zwischen dem Malchower SV und der TSG Neustrelitz (8.) 1:4 ein Störfeuer sein. Oder? Einem Malchower Spieler soll von einem Unbekannten aus dem Ausland Geld angeboten worden sein, wenn er in Durchgang Eins zwei Tore verschuldet. Der Spieler setzte seinen Trainer Sven Lange davon in Kenntnis und der Verband wurde informiert.

Aufsteiger Blau-Weiß 90 ist weiter auf Erfolgskurs. Der Torgelower FC Greif wurde 2:1 in die Knie gezwungen. Die Blau-Weißen müssen jetzt nach Neustrelitz. Tennis Borussia hat ein Auswärtsspiel in der Energie-Arena beim FC Strausberg. Hertha 06 empfängt in der Sömmeringstraße  den 1.FC Lok Stendal (14.).

Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Das Berlin-Derby Hertha 03 Zehlendorf – Lichtenberg 47, Sonntag, 17. März 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld. Die Begegnung Vierter gegen den Ersten ist letztendlich die Chance für die Schützlinge von Markus Schatte.

Christian Zschiedrich

Oberliga: Lichtenberg ließ Punkte liegen, dadurch Spannung hoch drei

Neuerdings trennen Lichtenberg 47 und Tennis Borussia nur noch ein Pünktchen.

Die Ergebnisse Berliner Clubs vom Wochenende:

Tennis Borussia (2.) – SpVgg. Blau-Weiß 90 (11.) 2:0

CFC Hertha 06 (6.) – FC Anker Wismar (13.) 2:0

FC Hans Rostock II (5.) – FC Hertha 03 (4.) 3:1

Torgelower FC Greif (9.) – Lichtenberg 47 (1.) 2:2

1.FC Lok Stendal (  .) – SC Staaken (  .)  :

Jetzt heißt es in der NOFV Oberliga Nord 40 und 39 Punkte an der Tabellenspitze nach 17 Spieltagen. Der vor Wut kochende Blau-Weiß Coach Marco Gebhard wurde im Mommsenstadion bei der Niederlage der Gäste auf die Tribüne verbannt. Heiß her ging es auch in Torgelow. Tabellenführer Lichtenberg 47 führte in der 38. Minute durch Tore von Gawe (3.) und Haubitz (22.) vor 150 Zuschauern mit 2:0 und verspielte bis zur 54. Minute die Führung. Thomas Brechler hätte sogar in der 25. Minute für die Entscheidung sorgen können. Doch Ropiejko (38.) und Jurkow (54.) egalisierten den Vorsprung.

Im zweiten Durchgang nahm die Zweikampfintensität gewaltig zu, doch die Lichtenberger scheiterten immer wieder am bärenstarken Greif-Keeper Tim Beyer. Trainer Ekrem Asma hatte zuvor die 47er dreimal beobachtet, glaubte sie mit einem 4-3-3 System in die Schranken weisen zu können. Die Folge war das 0:2. Erst nach lautstarker Ansprache und taktischer Umstellung seines Teams kam der Ausgleich zustande. Der Torgelower FC Greif geht frohen Mutes in die Winterpause. Trainer Uwe Lehmann muss bis zum 24. Februar 2019 den zwei vergebenen Punkten nicht nachtrauern. Für den Herbstmeister folgt ein Heimspiel gegen die TSG Neustrelitz (8.). Immerhin bleibt Lichtenberg 47 Tabellenführer. Tennis Borussia (2.) tat sich gegen den SC Staaken (12.) immer schwer. Der SC Staaken hat Heimrecht. Am aktuellen letzten 16. Spieltag fiel die Begegnung 1.FC Lok Stendal – SC Staaken wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus.

Christian Zschiedrich

Berliner Clubs sind jetzt gefordert

Christian Zschiedrich  Foto: Hans-Peter Becker

Bereits Freitag, den 19.10., kommt es, ab 19.00 Uhr, Stadion Lichterfelde, Regionalliga Nordost, zum Duell des Fünften gegen den Sechsten, FC Viktoria 89 – Rot Weiß Erfurt. Tags darauf, 20.10., 13.30 Uhr, empfängt Hertha BSC II (3.) Tabellenführer Chemnitz (12 gewonnene Spiele, 36 Punkte nach 12 Spielen). Um 15.00 Uhr ist Anstoß im Wesenitz-Sportpark zwischen Bischofswerdaer FC (10.) und BFC Dynamo (9.), nach 12 Spielen mit 15 Punkten einen besser als die Heimmannschaft. Am Sonntag, 13.30 Uhr, empfängt VSG Altglienicke (16., Vorletzter) den 1.FC Lok Leipzig (15., punktgleich). Eine ebenso schwierige Aufgabe steht dem Berliner AK (2.) in Nordhausen (4.) bevor. In der NOFV Oberliga Nord sind vier Begegnungen auf Samstag und vier auf Sonntag, 21.10. angesetztz.

Tennis Borussia (3.) muss auswärts, 14.00 Uhr, bei Brandenburg Süd 05 (12.), Werner-Seelenbinder-Sportplatz, ran. Am Sonntag, 13.30 Uhr, steht das Berlin-Derby, Howoge-Arena, zwischen Tabellenführer Lichtenberg 47 und Blau-Weiß 90 (Vorletzter) an. Zur gleichen Zeit muss die in Form gekommenen 06er, CFC Hertha (6.) im Parkstadion in Neustrelitz (5.) ran. Zwei Spiele fangen erst um 14.00 Uhr an: Hertha 03 (4.) – 1.FC Lok Stendal (14.) und SV Altlüdersdorf (13.) – SC Staaken (9.). Die Staakener überraschten im Pokal erneut – warfen Tabellenführer Lichtenberg 47 in der 3.Hauptrunde aus dem Wettbewerb. Beachtenswert auch das 9:0 im Pokal von Blau-Weiß, 90 beim SC Borsigwalde. Mehr als standesgemäß, wenn wir schon beim Pokal sind, das 14:0 von Hansa Rostock beim Sturmvogel Lubmin.

Christian Zschiedrich

Das Zuschauerinteresse in der Regionalliga Nordost schwankt gewaltig

In der Regionalliga Nordost sind bereits 12 Runden gespielt – mit einem Auf und Ab für die Berliner Mannschaften. Am konstantesten der Berliner AK (26 Punkte) Tabellenplatz zwei und Hertha BSC II, (24 Punkte) Tabellenplatz drei.

So wie früher Bayern München in der Bundesliga Langeweile verbreitete, so scheint es mit Tabellenführer Chemnitzer (36 Punkte) in der Regionalliga Nordost in dieser Saison zu werden.

Schauen wir auf die Berliner. Publikumsmagnet in Berlin ist der BFC Dynamo. Gegen Oberlausitz Neugersdorf beim 2:1-Sieg kamen 449 Zuschauer ins Stadion. Auswärts wollten 603 Zuschauer bei der 1:4-Niederlage in Meuselwitz dabei sein. Beim Berlin-Derby gegen Viktoria 89, 1:1 Unentschieden waren nur 508 Zahlende anwesend. Immerhin, zum Vergleichs das 2:0 des BAK 07 gegen Optik Rathenow registrierte 207 Zuschauer, gegen den  1.FC Lok Leipzig wollten im „Plache“ 2.635 Zuschauer dabei sein und Chemnitz (befindet sich in der Insolvenz) beim 2:0 gegen Nordhausen, kauften 5.578 Zuschauer ein Ticket. Was die Zuschauergunst unterhalb der 3. Liga betrifft, da hat Berlin Nachholebedarf.

Altglienicke ist nach  zwei Niederlagen auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Das 2:3 in Fürstenwalde und 0:1 zu Hause vor 119 Zuschauern gegen Budissa Bautzen waren dafür verantwortlich.

Der 13. Spieltag, infolge der Länderspielpause erst ab Freitag, 19.10., 19.00 Uhr, mit  FC Viktoria 89 – RW Erfurt, Samstag, 20.10., 13.30 Uhr, Hertha BSC II – Chemnitzer FC,  Bischofswerdaer FV – BFC Dynamo, Optik Rathenow – Budissa Bautzen, Sonntag, 21.10., 13.30 Uhr, VSG Altglienicke -1.FC Lok Leipzig, Wacker Nordhausen – Berliner AK. Der Vollständigkeit halber hier die Partien ohne Beteiligung Berliner Mannschaften  ZFC Meuselwitz – VfB Auerbach und Oberlausitz Neugersdorf – Germania Halberstadt.

Christian Zschiedrich

Lichtenberg und TeBe gewannen ihre Spiele

Die 47er gewinnen 2:1 in Altlüdersdorf und bleiben weiterhin ungeschlagen. Tennis Borussia gewinnt das Derby in der Sömmeringstraße gegen Hertha 06 mit 4:2 und kommt ebenfalls auf 13 Punkte. Der SC Staaken (11.) verliert knapp 0:1 in Neustrelitz. Die TSG klettert mit 13 Punkten auf Platz 3. Torlos blieb es am Siebenendenweg zwischen Hertha 03 (8.) und Anker Wismar (9.) Blau Weiß 90 (16.) allerdings kam mit 0:5 in Rostock (6.) arg unter die Räder. Fünf Tore fielen auch in Strausberg (5.), jedoch deren vier für den Greifswalder FC (2.). Der ansonsten so gut gestartete FC Strausberg erzielte nur einen Ehrentreffer. Tabellenführer Lichtenberg 47 ist gewarnt. Die 47er müssen am Sonntag, 30.09. ins Volksstadion zu den in Schwung und Form gekommenen Greifswaldern.  Bereits am Freitag, 28.09. 19.30 Uhr, hat TeBe ein Heimspiel (Mommsenstadion) gegen den Torgelower FC Greif, dem Tabellenzehnten. Am Samstag,29.09. 15.00 Uhr, heißt es im Waldstadion Malchower SV – Hertha 03.

Der SC Staaken hat am Sonntag,30.09.  14.00 Uhr, ein Heimspiel gegen den Ligasechsten Hansa Rostock II. Blau-Weiß 90 bezog ja dort die 0:5-Klatsche. Am kommenden Sonntag, 30.09. 14.30 Uhr hoffen die 90er allerdings in der Rathausstraße auf erste Tore und Punkte gegen Brandenburg Süd (13.). Der CFC Hertha 06 muss am Sonntag, 30.09. die schwere Hürde beim Tabellenfünften FC Strausberg nehmen. Es geht also spannend in die 7. Runde.

Christian Zschiedrich