Eisbären gewinnen in Nürnberg

Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Auswärtsspiel binnen 30 Stunden gewonnen und ihre Siegesserie auf drei Erfolge am Stück ausgebaut. Nach dem gestrigen Sieg über die Straubing Tigers bezwingen die Berliner am 33. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21auch die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1. Durch diesen Sieg festigen die Eisbären Platz 1 in der Gruppe Nord. Matt White (11./PP2) erzieltein doppelter Überzahl die 1:0-Führung für die Eisbären. Im zweiten Spielabschnitt glich Schmölz (35./PP2) für die Gastgeber aus, ebenfalls in Fünf gegen Drei Überzahl. Im Schlussdrittel brachte Leo Pföderl (43.) die Berliner wieder in Führung und Matt White (50.) sorgte mit seinem zweiten Treffer des Abends fürden 3:1-Endstand.Im nächsten Ligaspiel treten die Eisbären Berlin wieder in der heimischen Mercedes-Benz Arena an. Am Mittwoch, den 31. März 2021 gastieren die Straubing Tigers beim Hauptstadtclub. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein schweres Spiel heute, sowohl physisch als auch mental. Wir haben zuletzt hartes Eishockey gespielt und ich konnte die körperliche und geistige Ermüdung heute spüren. Es war kein schöner Erfolg, aber was zählt ist der Sieg. Gute Mannschaften gewinnen auch solche Partien und da bin ich stolz drauf.“

Matt White (Stürmer Eisbären Berlin): „Nürnberg hat gut gespielt. Wir haben heute nicht unser bestes Eishockey gespielt, aber trotzdem einen Weg gefunden, die Begegnung zu gewinnen. Unsere Torhüter haben gestern und heute gut gehalten. Leider konnte ich meine große Chance in Unterzahl nicht nutzen, aber dafür habe ich ja zum Glück später noch getroffen. Am Mittwoch erwartet uns das nächste schwere Spiel.“

Jonas Müller(Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Stück Arbeit. In den ersten beiden Dritteln waren wir nicht aggressiv genug. Im Schlussdrittel sind wir aber gut aus der Kabine gekommen und haben dann auch verdient gewonnen. Im dritten Drittel haben wir versucht, die Pucks besser zum Tor zu bringen und haben noch zwei Treffer erzielt. Die Defensivleistung der Mannschaft war gut, dazu kommen unsere beiden super Torhüter, die heute und gestern stark gespielt haben.“

DEL 33. Spieltag 29.03.2021 18:30 Uhr Arena Nürnberger Versicherung

Endergebnis:

Nürnberg Ice Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Aufstellungen:

Nürnberg Ice Tigers: Treutle(Sharipov) –Bodnarchuk, Kulda; Mebus, Weber; Trinkberger, Gilbert; Karrer–Brown, Adam, Schmölz; Reimer, Cornel, Kechter; Kislinger, McLellan, Fox; Bires, Walther, Pollock –Trainer: Frank Fischöder

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Torfolge

0:1–10:03 –White (Olver, McKiernan)–PP2

1:1 –34:22 –Schmölz (Adam, Kulda) –PP2

1:2 –42:40 –Pföderl (Noebels, Després) –EQ

1:3 –49:46 –White (Fiore) –EQ

Strafen: Nürnberg IceTigers: 8 (4, 4, 0) Minuten –Eisbären Berlin: 4 ( 0, 4, 0) Minuten Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Aleksi Rantala (Tim Heffner, Andreas Hofer)

Quelle: EHC Eisbären Berlin Medien

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin glückt Revanche gegen Sorpesee

BBSC Berlin – RC Sorpesee          3:0 (20,20,20)

Mit einem auch in der Höhe verdienten und klaren 3:0 Erfolg gegen den Ruderclub Sorpesee festigt der BBSC den 8. Tabellenplatz.

Vor wenigen Wochen musste der BBSC in Sundern gegen die kämpferisch auftretenden Sauerländer noch eine 1:3 Niederlage hinnehmen – am Samstag drehten die Berlinerinnen trotz Ausfalls dreier Stammspielerinnen (Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) den Spieß um. Von Anfang an traten die Damen aus dem Berliner Südosten konzentriert auf und ließen fast im gesamten Spiel die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich zu Anfang des 3. Satzes erkämpften sich die Gäste eine zwischenzeitliche Punkteführung, ansonsten zog der BBSC doch stabil seine Kreise. Sahnestück war wieder eine wirklich gute Feldabwehrleistung: die BBSC-Aktiven verstanden es immer wieder, sich genau an den richtigen Stellen zu positionieren, mit Einsatz die Bälle vom Boden zu kratzen und dabei für einen genauen Pass auf den Zuspieler zu sorgen.

Dabei war der Vergleich der Mannschaften insgesamt nicht unbedingt ein Höhepunkt der Spielkunst: Auf Berliner Seite spielten zwar Laura Walsh und Lea Thurm (später auch Friderike Rupf) gut für die verletzten Mittelblockerinnen, doch nicht immer waren die Angriffe mit der Durchschlagskraft vorgetragen, wie sie sich Trainer Hinz erhofft hatte. Auch bei den Sauerländerrinnen war zeitweise die Fehlerquote oberhalb der von Trainer Schwallow gelegten Messlatte.

Zur MVP des Samstagabends wählten die Trainer Libera Annika Kummer (mittlerweile 7. MVP-Medaille der Saison!) sowie die Sorpeseeerin Alina Hustadt. Annika Kummer verletzte sich im 3. Satz am Knöchel – ihre Position nahm Paula Morgenroth ein, die zuvor noch auf Außen/Annahme zum Einsatz gekommen war. Von dieser Stelle auch die besten Genesungswünsche an alle verletzten Spielerinnen – nun ist zumindest eine Woche Spielpause mit der Hoffnung auf ein wenig Regeneration.

Auch das nächste Saisonspiel am 10. April 2021 um 19:00 Uhr ist ein Heimspiel, diesmal gegen Emlichheim. Immerhin in 6 der 7 letzten Spiele in der Saison darf die Mannschaft in der Hämmerlinghalle antreten – ein Resultat des durch die Corona Pandemie verschobenen Spielplans.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Eisbären gewinnen in Straubing

In der sogenannten Verzahnungsrunde (Nord gegen Süd) hatten die Straubing Tigers bisher alle Vergleiche gewonnen. Das Stoppzeichen setzten die Eisbären und gewannen in Niederbayern mit 3:1. Es war wieder Verteidiger Ryan MacKiernan der, wie zuletzt in Berlin, für den ersten Treffer der Partie sorgte. Es blieb aber dieses Mal nicht der Einzige. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte der erst 17-jährige Adrian Klein, der sich anschließend den Puck sicherte. Es war sein erster Treffer in der DEL. Die Eisbären nutzten zwei Überzahlspiele für die Treffer zwei und drei.

Es war der erste Teil des Ausflugs nach Bayern. Es geht bereits am Montag, 29. März mit dem nächsten Spiel in Nürnberg, bei den Ice-Tigers weiter.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein wichtiger Auswärtssieg und ein Erfolg des Charakters. Das letzte Spiel gegen Ingolstadt hatte viel Kraft gekostet. Wir agierten sehr gut als Team und haben auch heute einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Unser Unterzahlspiel war heute wieder hervorragend und Tobias Ancicka hat sehr gut gespielt. Unser Powerplay hat anfangs nicht so gut funktioniert. Wir sind aber ruhig geblieben, haben Lösungen gefunden und noch zwei wichtige Tore geschossen. Jetzt gilt unser Fokus unserer morgigen Partie gegen Nürnberg.

“Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war eine starke Defensivleistung unserer Mannschaft und Tobias Ancicka hat super gehalten. Wir haben dem Gegner nicht viel Platz gelassen und unsere Chancen genutzt. Wir haben Straubing vorab im Meeting analysiert und unser Unterzahlspiel war sehr gut. Es war wichtig, dass wir den Puck schnell und tief gespielt haben und direkt in den Forecheck übergegangen sind.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir hatten uns vorgenommen, kompakt zu spielen. Das ist uns gut gelungen. In Unterzahl haben wir hart gearbeitet und die Pucks immer wieder aus unserem Drittel rausgebracht. Im ersten Drittel hat unser Powerplay nicht ganz so gut funktioniert wie in den letzten Partien. Am Ende hat es dann aber mit den zwei Treffern den Sieg für uns gesichert. Gegen Nürnberg erwarte ich morgen ein enges Spiel. Wir müssen aber auf uns schauen und unseren Spielplan durchziehen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir auch diese Begegnung gewinnen werden.“

DEL 32. Spieltag

28.03.2021 14:30 Uhr Eisstadion Am Pulverturm Straubing

Straubing Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:0,1:2,0:1)

Aufstellungen:

Straubing Tigers: Vogl(Eisenhut) –Brandt, Kohl; Gormley, Klein; Eriksson, Schopper–Baßler, Eder, Ziegler; Laganiére, Balisy, Tropp; Mouillierat, Brunnhuber, Williams; Latta, Mulock, Acolatse –Trainer: Tom Pokel

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–28:21 –McKiernan (White, Müller)–EQ

1:1 –36:41 –Klein (Kohl, Mouillierat) –EQ

1:2 –38:59 –Boychuk (Reichel, Noebels) –PP1

1:3 –47:33 –Olver (White, Müller) –PP

Strafen: Straubing Tigers: 16 (6, 8, 2) Minuten –Eisbären Berlin: 12 (2, 4, 6) Minuten Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Gordon Schukies (Jonas Merten, Marius Wölzmüller)

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Zehnter Finaleinzug in Serie perfekt

Es ist vollbracht: Die Berlin Recycling Volleys stehen zum zehnten Mal in Folge im Finale um die Deutsche Meisterschaft. In einem letzten, unheimlich intensiven Halbfinale bissen sich die Hauptstädter erneut mit 3:1 (27:25, 25:21, 22:25, 27:25) gegen starke SWD powervolleys Düren durch. Nun wartet in der Finalserie einmal mehr der VfB Friedrichshafen auf die Berliner um den brasilianischen MVP des Abends, Éder Carbonera (13 Punkte, 4 Asse).

Der Finaleinzug ist perfekt – Freude bei Cody Kessel und Samuel Tuia
Foto | Credit: Florian Zons

Jedem war klar, dass diese Serie zwischen Düren und Berlin auch in Spiel drei noch einmal Volleyball auf Spitzenniveau bieten würde. Die Anspannung in diesem Halbfinal-Showdown war von Beginn an greifbar und die Gastgeber münzten diese zuerst in positive Energie um (1:4). Ein erstes Éder-Ass brachte dann aber Schwung ins Berliner Spiel (4:4, 8:7). Jedoch ließ die Dürener Antwort nicht lange auf sich warten und nach einem Ass von Sebastian Gevert zogen die Hausherren im ersten Satz auf 11:16 davon. Wieder musste erst Éder zum Aufschlag kommen, um die BR Volleys in den Satz zurückzubringen (15:16). Dennoch setzte Cedric Enard mit der Einwechslung von Cody Kessel einen neuen Impuls. Die ersten zwei Chancen, den Auftaktsatz zu gewinnen, hatten die Powervolleys, aber Patch servierte das wichtige Ass zum Ausgleich (24:24). Mit einem krachenden Single-Block gegen Tobias Brand brachte schließlich Kapitän Sergey Grankin höchstselbst sein Team auf die Siegerstraße in Satz eins (27:25).

Der Anfangsphase von Durchgang zwei drückte Routinier Björn Andrae seinen Stempel auf (2:6). Grankin zog nun vermehrt die Option des Schnellangriffs über Anton Brehme und servierte dazu auch noch stark, sodass die Hauptstädter schnell den nächsten Rückstand egalisierten (10:10). Das dritte Èder-Ass des Abends bescherte den Berlinern die 13:12-Führung und das Break-Festival in der Dürener Arena ging weiter. Beide Mannschaften hielten den Aufschlagdruck hoch (18:15, 22:19) und am Ende verwertete der gut aufgelegte Kessel den Satzball zur 2:0-Führung (25:21).

Nach dem nächsten guten Dürener Start machte Grankin deutlich, dass er gern in drei Sätzen ins Finale einziehen wollte. Erst setzte der Russe den nächsten Single-Block (7:5), dann stopfte er den zweiten Ball ins Dürener Feld (9:6) und legte auch noch ein Ass nach (11:7). Allerdings gaben die selbstbewussten Rheinländer keineswegs auf und so wog das Match weiter hin und her (12:13, 19:18, 21:23). Die emotionale Achterbahnfahrt ging weiter, weil sich schließlich Düren für den großen Aufwand belohnte (22:25). Der Satzverlust brachte die BR Volleys aber nicht von ihrem Kurs ab. Mit weiter hohem Aufschlagdruck – exemplarisch dafür standen die Asse von Youngster Brehme (6:5, 16:11) – blieb man auf Finalkurs. Dann hatte Gevert wieder Grund, seine Freude herauszuschreien, denn erneut kamen die Rheinländer zurück (17:17). Den immens wichtigen Block gegen den chilenischen Nationalangreifer setzte dann Brehme (22:19) und den dritten Berliner Matchball eines ebenso intensiven wie hochklassigen Duells verwandelte Cody Kessel zum umjubelten Finaleinzug (27:25).

Stimmen zum Spiel
Éder: „Diese Serie hat ihr würdiges, hochemotionales Ende gefunden. Nach dem ersten Spiel war uns klar, wie schwer ein Comeback werden würde. Der Sieg am Mittwoch hat uns unheimlich Selbstvertrauen gegeben. Wir haben wieder an uns geglaubt und sind in dieser Serie als Mannschaft gewachsen. Jeder hat in den anderen vertraut und das war heute der Schlüssel zum Sieg.“
Cody Kessel: „Dieser Sieg fühlt sich einfach unglaublich an. Wir haben als Team viele schwierige Momente in dieser Saison überstanden. Mir fehlen schon etwas die Worte. Wir haben gegen eine unglaublich starke Dürener Mannschaft gespielt, die uns über drei Matches alles abverlangt hat. Auch sie dürfen stolz auf dieser Serie sein, auch wenn das vielleicht noch ein paar Tage dauern wird. Unsere Freude ist riesig, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und wir jetzt das Finale gegen Friedrichshafen spielen dürfen.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Cody Kessel, Denys Kaliberda, Robin Baghdady, Pierre Pujol

Topwerte
Patch 19 Punkte | Éder 13 Punkte, 4 Asse, 78 % Angriffsquote | Anton Brehme 12 Punkte, 2 Asse, 2 Blocks

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Sauerländer beim BBSC in der Hauptstadt zu Gast

Am Samstag, den 27. März 2020 trifft der BBSC Berlin in der 2. Bundesliga Nord um 19:00 Uhr auf den Ruderclub Sorpesee. Für die Berlinerinnen gilt es, sich für die Auswärtsniederlage vor 5 Wochen zu revanchieren.

Der RC Sorpesee hat als Aufsteiger in der Saison 2020/2021 im Laufe der Saison einige Duftmarken gesetzt. Während das Team von Trainer Julian Schallow zu Saisonbeginn noch eher Niederlagen kassierte, kamen die Sauerländer ab Februar immer erfolgreicher zu Geltung. So stehen seit Februar Siege gegen Essen, den BBSC und Bonn auf der Habenseite des Teams. Auffällig ist die mannschaftliche Geschlossenheit und der nie erlahmende Kampfgeist der Mannschaft. Der Verein ist vor allem durch konsequente und erfolgreiche Jugendarbeit in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt geworden. Auch die aktuelle Mannschaft lebt von den Spielerinnen, die schon jahrelang für den Verein spielen. So war zu Saisonbeginn  auch kaum eine Veränderung zur Meistermannschaft aus der letzten Regionalligasaison zu verzeichnen.

Der BBSC hat nach der Niederlage im Auswärtsspiel vor wenigen Wochen im Auswärtsspiel die Erwartung auf die erfolgreiche Revanche. Bei genauso gutem und aufopferungsvollem Spiel wie am vergangenen Wochenende gegen die favorisierten Mannschaften aus Borken und Dingden sollte ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen stehen. Viel wird davon abhängen, ob das bereits jetzt durch Verletzungen gebeutelte Team gut durch den Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes gekommen ist und die Rehabilitation schrittweise Früchte trägt.

Das Spiel findet wie aktuell üblich ohne Zuschauer statt. Die Fans beider Teams können beim spannenden Spiel im Internet Livestream bei Sporttotal mitfiebern.

Quelle:BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BR Volleys – Entscheidung in Düren

Alles ist angerichtet für einen letzten und sicherlich packenden Schlagabtausch im Playoff-Halbfinale am Samstagabend (27. Mrz um 19.30 Uhr). Nachdem die SWD powervolleys Düren in der „best of three“-Serie vor einer Woche mit einem 3:1-Heimsieg vorlegten, revanchierten sich die BR Volleys am Mittwoch ihrerseits mit einem 3:1-Heimerfolg. Für den Showdown um den Finaleinzug haben die Rheinländer nun wieder Heimvorteil, die Berliner indes vielleicht einen kleinen psychologischen Vorteil.

Die Kulisse von 1.000 Menschen hat die BR Volleys am Mittwochabend definitiv beflügelt. Das Pilotprojekt zur Zuschauerrückkehr bildete einen in Pandemie-Zeiten kaum für möglich gehaltenen, würdigen Rahmen für ein Playoff-Halbfinale. Es passte aus Berliner Sicht ins Bild, dass sich die Hauptstädter bei diesem Anlass gegenüber Spiel eins deutlich steigern und den Ausgleich in der Serie erkämpfen konnten. Mit verbessertem Aufschlag und einer stets wachsamen Block-Feld-Abwehr gewannen die BR Volleys die ersten beiden Sätze (25:22, 25:20), wovon sich die Powervolleys aber keinesfalls verunsichern ließen, sodass sich spätestens in den Sätzen drei (24:26) und vier (29:27) ein phasenweise dramatisches Match entwickelte.

Damit wendete das BR Volleys Team ein vorzeitiges Saisonende ab und erhält morgen eine erneute Chance. Bei dem Vorhaben diese zu ergreifen, wird viel davon abhängig sein, ob Benjamin Patch seine überragende Leistung vom Mittwoch (30 Punkte, 68% Angriffsquote, 3 Asse) bestätigen kann. Vor allem aber beschwört Trainer Cedric Enard den Teamgedanken für das Entscheidungsspiel: „Nur so, wie wir alle gemeinsam am Mittwoch gearbeitet haben, kann es gehen. Das waren der Wille und die Emotionen, die wir brauchen.“ Die gezeigten Qualitäten müssen seine Schützlinge nun wieder bei einem “Geisterspiel“ an den Tag legen und beweisen, dass man auch in leerer Arena den stürmischen Powervolleys gewachsen ist. „Das Gesamtpaket hat gestimmt. Ich hoffe, wir können das morgen genauso zeigen. Düren war in beiden Duellen extrem stark, deshalb wird es garantiert erneut ein ganz harter Kampf. Wir haben kurz regeneriert und wollen nun alles geben“, ist Mittelblocker Anton Brehme entschlossen.

Auf den Sieger dieses Halbfinals wartet in den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft schon seit gestern Abend der VfB Friedrichshafen. Die Häfler setzten sich in ihrem Semifinale zweimal knapp mit 3:2 gegen die SVG Lüneburg durch. Auch wenn die beiden Kontrahenten das große Finalziel vor Augen haben, geht man abseits des Spielfelds weiterhin freundschaftlich miteinander um. Das war auch im Anschluss an das Match am Mittwoch zu erleben. Minutenlang werteten die Spieler den emotionalen Abend gemeinsam aus.

Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat dabei schon den Kampfgeist des Kontrahenten beobachtet: „Unser Heimsieg hat die Dürener nicht umgeworfen. Das hat man den Spielern deutlich angesehen, sie werden uns in ihrer eignen Arena nochmals zeigen wollen, was eine Harke ist.“ Dennoch haben die BR Volleys sich selbst und dem Gegner bewiesen, welchen Verlauf das Duell nehmen kann, wenn bei den Berlinern vieles bis alles passt. Das könnte eben der kleine, psychologische Vorteil sein.

Das Entscheidungsspiel in Düren wird auf sporttotal.tv im Mehr-Kamera-Stream mit dem ehemaligen SCCer Jaromir Zachrich am Kommentar übertragen.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Eisbären gelingt Revanche gegen Ingolstadt

Am 31. Spieltag stellte sich mit dem ERC Ingolstadt der zweite Gegner aus der Südstaffel bei den Eisbären vor. Zwei Tage zuvor ging das Hinspiel in Ingolstadt bekanntermaßen knapp verloren. Den Mannschaften aus der Südgruppe wird nachgesagt, dass sie körperbetonter zu Werke gehen würden. Das Anfangsdrittel lieferte dafür gleich den schlagenden Beweis. In der 18. Spielminute checkte Ingolstadts Brandon Defazio Eisbär Sebastian Streu mit Ellbogen-Schulter Einsatz in die Bande. Der blieb leicht benommen liegen und Ryan McKiernan sah sich als kampferprobter Haudegen genötigt, seinen jungen Kollegen zu rächen. Der Faustkampf wurde ohne Handschuhe ausgetragen und beide durften duschen und sich das Spiel von der Tribüne aus ansehen. Beide füllen zudem ihr Strafzeitenkonto gewaltig auf. Der Ingolstädter Faustkämpfer bekam 59 Minuten und der Eisbär 34 Minuten aufgebrummt. So etwas passiert nicht in jedem Spiel.

McKiernan machte im Anfangsdrittel auch positive Schlagzeilen. In der 3. Spielminute sorgte sein Kracher von der blauen Linie für den ersten Treffer im Spiel. Dieser Treffer blieb bis zum Ende des Mittelabschnittes einsam auf der Anzeigetafel stehen. Beide Torhüter glänzten, Pucks prallten ans Gehäuse, es ging einfach nichts rein, egal ob Überzahl oder in voller Mannschaftsstärke. Die Gäste killten alle Penaltys, die Eisbären standen dem nicht nach. Das 1:0 hielt bis zur Schlusssirene und kleine Ironie des Schicksals, Ryan McKiernan wurde zum Mann des Spiels, obwohl er nicht einmal für ein komplettes Drittel auf dem Eis stand. Torarm und reich an Strafzeiten, ein Eishockeyfight an dem die Fans der Eisbären am TV-Gerät trotzdem gefallen haben dürfte.

Ingolstadts Trainer Doug Shedden sagte nach dem Spiel: „Es ist immer heiß umkämpft, wenn innerhalb von zwei Tagen erneut gegeneinander gespielt werden muss.“ Serge Aubin war natürlich insgesamt zufrieden und hatte ein Extralob für seinen Goalie parat.

Was die Spielweise der Mannschaften betraf, man merkt es, die Playoffs sind nicht mehr fern. Bis dahin steht den DEL-Teams ein eng getakteter Spielplan ins Haus. Für die Eisbären Berlin steht nun ein Auswärts-Doppel in Bayern auf dem Programm. Am Sonntag, den 28. März gastieren die Berliner um 14:30 Uhr bei den Straubing Tigers. Bereits am Folgetag spielt der Hauptstadtclub um 20:30 Uhr bei den Nürnberg Ice Tigers. Mit nur einem Tag Pause steht dann am letzten Tag des Monats März das nächste Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers auf dem Programm

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich bin natürlich mit dem Sieg zufrieden. Es war heute ein starkes Spiel beider Mannschaften, vor allem das Unterzahlspiel beider Teams war sehr gut und Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht. Wir sind ruhig geblieben, auch als die Begegnung härter wurde und wir einige Spieler durch Verletzungen verloren haben. Wir haben uns an den Spielplan gehalten und uns von Ingolstadt nicht deren Spiel aufdrücken lassen.“

Mathias Niederberger (Torhüter Eisbären Berlin): „Es war ein sehr körperbetontes Spiel. Wir haben uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und gut dagegengehalten. Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und unser Unterzahlspiel war überragend. Für solche Partien, wenn es richtig eng wird und die Mannschaft zusammenrücken muss, spiele ich Eishockey. Wir sind glücklich über den Sieg, hoffen aber natürlich auch, dass die Verletzungen der Jungs nicht so schlimm sind.“

Mark Olver (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Spiel hatte Playoff-Charakter. Der Sieg fühlt sich sehr gut an und ist gut fürs Selbstbewusstsein. Es macht aber auch Spaß, solch enge Partien zu spielen. Mathias Niederberger hat eine herausragende Partie gespielt. Wir haben Ingolstadts Drangphasen standgehalten und unser Unterzahlspiel hat sehr gut funktioniert. Verletzungen gehören leider zum Spiel. Wir haben aber eine gute Tiefe im Kader und jeder springt ein, wenn er gebraucht wird. Diese Tiefe braucht man, wenn es Richtung Playoffs geht.“

DEL 31. Spieltag 26.03.2021 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – ERC Ingolstädter Panther 1:0 (1:0/0:0/0:0)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Hördler (C), Wissmann (A); Müller, Ramage (A); Després, McKiernan; Mik–Tuomie, Olver, Fiore; White, Boychuk, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl; Kinder, Streu, Dietz –Trainer: Serge Aubin

ERC Ingolstadt: Daws (Garteig) –Wagner(C), Marshall;Jobke (A), Ellis; Quaas, Schütz; Pruden–Kuffner, Aubry, Palmu; Defazio, Pietta, Simpson(A); Höfflin, Wohlgemuth, Storm; Stachowiak, Soramies, Elsner–Trainer: Doug Shedden

Tore:

1:0–02:55 –McKiernan (Olver, Tuomie)–EQ

Strafen:

Eisbären Berlin: 46 (34, 6, 6) Minuten –ERC Ingolstadt: 69 (61, 4, 4) Minuten

Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler, Marian Rohatsch (Wayner Gerth, Marcus Höfer)

Freude und Leid in Lichterfelde

Die Hoffnung, dass die Saison in der Regionalliga Nordost fortgesetzt werden kann, schwindet. Auf einer Videokonferenz zwischen dem Verband (NOFV) und Vertretern der Regionalliga-Vereine sprachen sich alle für einen Saison-Abbruch aus. Sie plädierten einstimmig dafür, Viktoria 89 als ungeschlagenen Tabellenführer zum Aufsteiger in die 3. Liga zu benennen. Es gilt als sicher, dass am 16. April auf der NOFV-Präsidiums-Sitzung der Saison-Abbruch beschlossen wird. Viktoria 89 hätte Planungssicherheit.

Der Trainer des Verfolgers VSG Altglienicke, Karsten Heine, sagte: „Mit den gebotenen Leistungen hat sich die verlustpunktfreie Viktoria 89 den Aufstieg einfach verdient.“

Viktoria 89 kann sich also freuen, sie sind der dritte Berliner Profi-Club. Der Senat hatte wiederholt betont, keine Fußballspiele jenseits des Profisports zu erlauben. Bei aller Freude der Lichterfelder – sie werden nun gezwungen sein, umzuziehen! Die Heimstätte, das Stadion in Lichterfelde ist nicht drittligatauglich. Die Suche nach einem neuen Stadion ist in Berlin mehr als kompliziert. Zerschlagen hat sich die Option, in das nahegelegene, aber ausgelastete Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion (Babelsberg 03 und Turbine Potsdam) auszuweichen.

Nun werde die Belastungsgrenze des Mommsenstadion (TeBe und SCC) geprüft. In der Nordstaffel werden wieder 20 Vereine spielen. Die Vereinsvertreter sprachen sich dafür aus, dass es keine Absteiger geben soll. Offen ist, ob es Aufsteiger aus der Oberliga geben wird.

Christian Zschiedrich

Und der Gewinner ist: BR Volleys erzwingen Spiel drei

Es wurde das erhoffte Volleyballfest! Vor 1.000 Teilnehmenden lieferten sich die BR Volleys und die SWD powervolleys Düren ein umkämpftes Duell – mit dem besseren Ende für die Gastgeber aus Berlin. Der Hauptstadtclub setzte sich mit 3:1 (25:22, 25:20, 24:26, 29:27) durch und glich die „best-of-three“-Serie aus. Welches Team in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft einzieht, entscheidet sich damit am Samstag (27. Mrz um 19:30 Uhr) in Düren.

Volleyball, Herren, Saison 2020/21, 1. Bundesliga, Playoff-Halbfinale, Spiel 2 am 24.03.21, BR Volleys – SWD powervolleys Düren, Jubel nach dem Abpfiff, Foto: Michael Hundt

158 Tage dauerte es, bis die BR Volleys wieder ein Spiel vor heimischem Publikum bestreiten konnten – heute war es so weit. Möglich wurde das Pilotprojekt mit 1.000 Teilnehmenden in der Max-Schmeling-Halle durch ein umfangreiches Hygienekonzept mit Testsystem, das mit freundlicher Unterstützung von DoctorBox und Avenida Care ab 12.00 Uhr in der Nebenhalle umgesetzt wurde. Wie sehr alle den Volleyballtempel vermisst hatten, zeigte sich schon vor Spielbeginn: Als die Mannschaft zum ersten Mal die Halle betrat, brandete Applaus auf, für einen absoluten Gänsehaut-Moment sorgte schließlich die Mannschaftsvorstellung. Davon motiviert, aber dennoch hochkonzentriert gingen beide Teams im Vergleich zum vergangenen Samstag unverändert in die Partie und hielten zunächst stabil ihre Annahme (6:6). Wie gefährlich die Gäste aus Düren sein können, zeigte sich, als sie zur Mitte des Durchgangs kleinste Ungenauigkeiten der Berliner sofort ausnutzten und sich absetzten (7:10, 12:15). Viel Aufschlagdruck, zunächst durch Samuel Tuia zum Anschluss (16:15), dann von Benjamin Patch (2 Asse) und 70 Prozent Angriffsquote brachten die Berliner schließlich auf die Siegerstraße in Satz eins (22:19). Einen Schnellangriff von Éder konnte Düren zur großen Freude des Publikums beim zweiten Satzball nicht mehr abwehren (25:22).

Im vielleicht wichtigsten Spiel der Saison blieb der Hauptstadtclub weiter konzentriert hinter der Servicelinie und ging im zweiten Durchgang früh in Führung (4:2, 6:3). Mit nun größerer Blockpräsenz holte sich Düren aber das Momentum zunächst zurück (16:15). Wieder waren es gute Aufschläge, dieses Mal von Anton Brehme, die die Grundlage für die Vorentscheidung zugunsten der Berliner legten (22:17). Dem Youngster blieb es auch überlassen, mit einem Angriff für die 2:0-Führung zu sorgen (25:20).

Die Powervolleys stemmten sich weiter mit Leidenschaft gegen die drohende Niederlage und fanden noch einmal den Weg zurück ins Match (4:8, 7:12). Coach Cedric Enard reagierte, brachte Denys Kaliberda und sah, wie sein Team kämpfte. Eine hochspannende Crunchtime entschied schlussendlich aber ein Aufschlag von Tobias Brand, dessen Ball noch ganz knapp die Linie berührte, für die Gäste (24:26, 1:2). Tuia kam wieder zurück in die Partie, die nun von viel Einsatz auf beiden Seiten geprägt war (7:7, 11:11). Keinem Team gelang es nun, sich entscheidend abzusetzen (17:17, 20:20). Drei Satzbälle und drei Matchbälle später ließ ein Block von Carle die Arena endgültig jubeln. Der 3:1-Sieg und damit der Ausgleich in der „best-of three“-Serie war eingetütet (29:27). Damit kommt es am Samstag (27. Mrz, 19:30 Uhr) in Düren zum entscheidenden Duell um den Finaleinzug.

Stimmen zum Spiel
Benjamin Patch: „Es war verrückt, wieder vor Publikum spielen zu dürfen. Das hat uns unglaublich viel Energie geliefert und sehr geholfen. Es ist dann ein anderes Spiel, das viel Spaß macht. Wir konnten uns steigern und mit einem positiven Grundgefühl auch schwierige Phasen in diesem Match meistern.“
Kaweh Niroomand: „„Wir haben dem hohen Druck heute standgehalten. Zwei Sätze haben wir auf wirklich hohem Niveau gespielt. Düren zeichnet aber aus, dass sie nie aufgeben, und das hat man heute wieder gesehen. Am Ende haben wir uns diesen Sieg erkämpft und verdient. Jetzt steht uns in Düren eine ganz schwere Aufgabe bevor, denn dieses Spiel wird diesen Gegner nicht umwerfen.
Wir sind sehr glücklich, dass bei diesem Pilotprojekt – Stand jetzt – alles wie geplant funktioniert hat. Wir hatten keine Lücken im Testprozess und keinen positiven Fall. Das System hat sich bewährt. Wir wussten, welch große Verantwortung auf uns liegt. Schließlich werden heute viele in Sportdeutschland nach Berlin geschaut haben. Das Feedback war positiv und die Fans haben unsere Bemühungen honoriert.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Cody Kessel, Pierre Pujol, Denys Kaliberda, Renan Michelucci

Topwerte
Patch 29 Punkte, 3 Asse, 1 Block | Carle 20 Punkte, 2 Asse, 5 Blocks | Tuia 14 Punkte| Éder 11 Punkte, 1 Ass, 3 Blocks
Nächstes Spiel:
27. März | 19.30 Uhr | vs. SWD powervolleys Düren

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Eisbären verlieren in Ingolstadt

Die Eisbären Berlin unterliegen am 30. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts beim ERC Ingolstadt mit3:4. Trotz dieser Niederlage bleiben die Berliner mit einem Punktequotienten von 2,12 Tabellenführer der Gruppe Nord. Nachdem im Startdrittel kein Treffer fiel, gingen die Hausherren im zweiten Spielabschnitt durch Stachowiak (36.) und zwei Powerplay-Tore von Aubry (31./PP1, 37./PP1) mit 3:0 in Führung. Parker Tuomie (39.) traf aus Berliner Sicht noch zum1:3.Im Schlussdrittel erhöhte Wohlgemuth (46.) für Ingolstadt auf 4:1. Lukas Reichel (53./PP1) und Ryan McKiernan (55./PP1) verkürzten mit zwei Überzahl-Toren noch auf 3:4. Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr. Bereits im nächsten Ligaspiel treffen die Eisbären Berlin wieder auf den ERC Ingolstadt. Die Bayern sind am Freitag, den 26. März2021 um 19:30 Uhr zu Gast in der Mercedes-Benz Arena.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Unser Start ins Spiel war gut und das erste Drittel war ausgeglichen. Im Mitteldrittel hat Ingolstadt in Überzahl unseren Wechselfehler zur Führung ausgenutzt. Dann haben wir den Faden verloren und ein paar Strafen bekommen. Unser Kampfgeist im Schlussdrittel hat mir sehr gefallen. Trotz des 1:4-Rückstands haben wir nicht aufgegeben, es hat aber leider nicht mehr zum Ausgleich gereicht. Ein gutes Drittel reicht nicht. Wir müssen unser Spiel über die gesamte Spieldauer spielen, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Auf unsere Spielweise im letzten Drittel können wir aber für Freitag aufbauen.

“Eric Mik (Verteidiger Eisbären Berlin): „Ingolstadt hat verdient gewonnen. Wir sind heute zu spät ins Spiel gekommen. Das Schlussdrittel war unseres, in den anderen beiden Dritteln haben wir einfach zu viele Strafen gezogen. Das wird natürlich bestraft. Wir haben nicht konsequent genug gespielt und unser Spielsystem nicht durchgezogen. Das müssen wir am Freitag besser machen.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Ingolstadt hat eine sehr starke Mannschaft. Sie spielen wie wir mit viel Geschwindigkeit und hartem Forecheck. Trotz des hohen Rückstands haben wir aber nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Michael Garteig hat heute aber sehr gut gespielt und viele unserer Chancen vereitelt. Im Schlussdrittel waren wir die bessere Mannschaft, daran wollen wir am Freitag anknüpfen.“

DEL 30. Spieltag 24.03.2021 18:15 Uhr Saturn-Arena Ingolstadt

ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 4:3 (0:0, 3:1, 1:2)

Aufstellungen:

ERC Ingolstadt: Garteig(Daws; Schulte) –Wagner(C), Marshall;Jobke(A), Ellis; Quaas, Schütz; Pruden–Kuffner, Aubry, Palmu; Defazio, Pietta, Simpson; Höfflin, Wohlgemuth, Storm; Stachowiak, Soramies, Elsner–Trainer: Doug Shedden

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Hördler (C), Wissmann (A); Després, McKiernan; Müller, Ramage (A); Mik–Noebels, Reichel, Pföderl; White, Boychuk, Foucault; Fiore, Olver, Tuomie; Kinder, Streu, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0–30:48 –Aubry (Marshall, Kuffner)–PP1

2:0 –35:13 –Stachowiak (Schütz) –EQ

3:0–36:13 –Aubry (Höfflin, Storm) –PP13:1 –38:29 –Tuomie (Foucault, Olver) –EQ

4:1–45:23 –Wohlgemuth (Storm) –EQ

4:2–52:19 –Reichel (Boychuk, Hördler) –PP1

4:3–54:25 –McKiernan(Noebels, Pföderl)–PP1

Strafen:

ERC Ingolstadt: 24 (4, 4, 16) Minuten – Eisbären Berlin: 12 (2, 6, 4) Minuten

Schiedsrichter:

Benjamin Hoppe, Andre Schrader (Gabriel Gaube, Tobias Schwenk

Quelle: EHC Eisbären Berlin/Medieninfo