Hatte der BFC Dynamo die Hosen voll ?

BFC-Trainer Rene‘ Rydlewicz. Foto: BFC Dynamo

Trainer Rene‘ Rydlewitz sprach von einer defensiven Schwäche seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Anders ist die 1:2 Heimniederlage gegen den Berliner AK vor 1.412 Zuschauern nicht zu erklären. Allerdings hatte der BFC doch in 12 Partien immerhin 34 Tore geschossen. Heißt: Nicht nur die Abwehr enttäuschte, die Dynamos blieben auch im Abschluss zur Freude der Cottbusser unter dem 3-Tore-Soll. Positiv zu vermerken ist nach wie vor Tabellenplatz Zwei mit 25 Punkten. Nordhausen und Fürstenwalde kommen aber auf Tuchfühlung mit jetzt 23 Punkten heran. Der BFC Dynamo läuft Gefahr schon am kommenden Freitagabend, 19.00 Uhr, Amateurstadion, den 2. Platz eventuell gegen Herthas Zweite zu verlieren, wenn sie wieder so enttäuschend auftreten. Allerdings riss Hertha in Halberstadt auch keine Bäume aus und verlor 0:2. Ante Covic bemängelte fehlende Durchsetzungskraft. Jonathan Kliensmann war im Kasten der Herthaner gegen die zwei Gegentore machtlos. Auf der Tribüne „unterstützen“ Vater Jürgen Kliensmann und Ex-Bundestrainer Berti Vogts die Berliner. Die Schützlinge von Ante Covic haben sich gegen den BFC Dynamo mehr vorgenommen, wollen mit einer besseren Leistung auch ein besseres Ergebnis erzielen.

Viktoria 89 (8.) zeigte sich in der Oberlausitz gegen Neugersdorf von der coolsten Seite, spielte frisch, fromm, fröhlich auf, ging auch durch Ergirdi (29.) in Führung und gewann am Ende 3:2. Kargbo (45., 1:2) und Benyamina (60., 1:3) steuerten die beiden anderen Tore bei. Marek (79., 2:3) gelang nur noch der Anschlusstreffer für Neugersdorf. Viktoria – zog mit diesem Sieg an Neugersdorf vorbei – erwartet am Samstag, 13.30 Uhr, im Stadion Lichterfelde die TSG Neustrelitz. Die Begegnung ZFC Meuselwitz – 1.FC Lok Leipzig fiel den Witterungsbedingungen (zu heftige Böen) zum Opfer. Energie Cottbus (nunmehr 35 Punkte) gewann erwartungsgemäß 2:0 gegen FSV Luckenwalde. Die VSG Altglienicke kassierte bei Chemie in Leipzig früh (8.) durch L. Schmidt den Rückstand. Den 1:1-Ausgleich (48.) erzielte vor 1.937 Zuschauern ein Debütant von der Elfenbeinküste. Die Rede ist vom 34jährigen Boubacar Sanogo (101 Bundesligaeinsätze, 26 Treffer). Er hinterließ einen sehr guten Eindruck, spielte einst  in Kaiserslautern, Hoffenheim, Hamburg und Bremen. In Altglienicke ist man an guten Leistungen älterer Spieler wie Björn Brunnemann und Torsten Mattuschka gewöhnt. Am Samstag, 13.00 Uhr, steht die Partie Altglienicke – Oberlausitz Neugersdorf im Jahn-Sportpark an. Der Berliner AK spielt erst am Sonntag, 13.00 Uhr, Poststadion gegen Chemie Leipzig.

Christian Zschiedrich

Punktverlust bei den Zebras

In Berlin wütete ein Herbststurm, in Duisburg schien die Sonne, bis zur 25. Minute. Dann bot das Wetter Herbsttristesse und so entwickelte sich auch bis zur Halbzeitpause das Spiel. Es begann mit einer guten Torchance für die Eisernen in der 5. Minute. Duisburgs Weigel hatte Hedlund umgegrätscht. Der daraus resultierende Freistoß hätte fast die Führung für die Berliner gebracht. Es scheiterten drei Nachschussversuche, immer war ein Verteidigerbein dazwischen. Die nächste brauchbare Torchance gab es erst wieder in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Zwischen diesen beiden Torchancen war „Garnichts“, eher Fußball zum abgewöhnen.
Jens Keller nahm gegenüber dem Pokalspiel in Leverkusen neun Wechsel vor. Er stellte ein 4-2-3-1 System gegen das Duisburger 4-4-2. Bei Ballbesitz der Eisernen attackierten die beiden Sturmspitzen der Zebras Onuegbu und Tashchy sofort den Ball führenden, dahinter stellten 2 Viererketten die Räume zu. Da Union kein Tempo in die Angriffsaktionen bekam, war Halbzeit eins sehr unansehnlich.
Ein Tor sollte dem Spiel guttun. Es fiel in der 50. Spielminute im Anschluss an den ersten Eckball für die Eisernen. Trimmel schlug den Ball hoch in den Strafraum, Leistner hatte das beste Timming und beförderte per Kopf das Leder in das Tor.
Das Tor sollte dem Spiel guttun. Jetzt mussten die Zebras kommen, um wenigstens einen Punkt zu retten. In der 54. Minute hatte Onuegbu die bis dahin beste Möglichkeit für Duisburg auf dem Schlappen, den hätte er machen müssen. Ein paar Minuten später hatten die Eisernen Glück, dass der Schiedsrichter ein Foul von Leistner an der Strafkante nur mit einem Freistoß bestrafte. Es roch nach Elfmeter. Den Freistoß vergab Stoppelkamp kläglich. Die Zebras kämpften und Union versuchte zu kontern. Unions Innenverteidiger Toni Leistner zum Mann des Spiels, in der 86. Minute war er mal nicht auf dem Posten. Der für Onuegbu eingewechselte Iljutchenko drückte eine Flanke vom Duisburger Kapitän Wolze per Kopf an Busk vorbei in die Maschen. Die Zebras ereilte das Glück des Tüchtigen. Insgesamt hatten die Eisernen alles im Griff, taten aber insgesamt zu wenig, um einen Dreier aus dem Revier mitnehmen zu können. Es war ein unnötiger Punktverlust. Mit dieser Leistung können sie nicht zufrieden sein.
Hans-Peter Becker

Union spielte mit:
1. FC Union Berlin
Tor: Jakub Busk Abwehr: Christopher Trimmel; Toni Leistner; Fabian Schönheim; Peter Kurzweg Mittelfeld: Felix Kroos (ab 81. Damir Kreilach); Grischa Prömel; Marcel Hartel (ab 75. Dennis Daube); Simon Hedlund (ab. 62. Steven Skrzybski); Akaki Gogia; Angriff: Sebastian Polter 4-2-3-1
Trainer: Jens Keller

Hertha benötigte zwei Standards zum 2:1 über Hamburg

Marvin Plattenhardt trat den Eckball zum 1:0 durch Niklas Stark. Foto: Christian Zschiedrich

Und atmete erleichtert auf, das so wichtige Spiel für sich entschieden zu haben. Dass es schwer werden würde, war vorher klar. Wenn sich zwei Mannschaften gegenüberstehen, die seit sieben Pflichtspielen verunsichertsind und nicht mehr gewonnen haben, da ist wohl nicht mehr zu erwarten – viele Unterbrechungen, zerfahrene Aktionen mit den üblichen Ungenauigkeiten. Kein Wunder also, dass zwei Standards herhalten mussten, um zum Erfolg zu kommen. 1:0 (17.) Kopfball Stark, nach Eckball Plattenhardt, 2:0 (50.) Kopfball Rekik, Eckball Weiser. HSV-Trainer Gisdol wechselte den erst 17jährigen Arp (56.) für Ekdal ein. Der brachte enorm viel Schwung in das Angriffsspiel der Hamburger und erzielte das 2:1(73.), volley nach Ablage von Papadopoulos. Ab der 73. Minute brachte Dardai wieder für seinen Kapitän Ibisevic Neuzugang Selke. Hertha zitterte sich zum Sieg. Maier (87.) kam noch für Lazaro und Torunarigha /90 + 1) für Kalou.

Für mich erstaunlich die Aussage des Berliner Coachs: Hertha sei deshalb unter Druck geraten, weil „Fans und Medien“ von außen eine Krise herbei geredet hätten. Er selbst habe kein bisschen Druck verspürt. Nun, das Wort „Krise“ hatte ich nicht in den Mund genommen. Meine Kritik war tiefgreifender. Ich sprach und spreche von unattraktiver Spielweise und begründete, weshalb sich viele Berliner nicht mit dem Club identifizieren können. Darüber wiederum wurde kein Wort verloren. Meiner Meinung nach aber sollte darüber nachgedacht werden. Sonnt Euch bitte nicht mit 13 Punkten über den 10. Tabellenplatz im Mittelfeld der Tabelle. Ich erinnere einfach an die zwei Heimniederlagen in Folge und das Pokal-Aus am vergangenen Mittwoch, ganz zu schweigen von den mauen Auftritten in der Europa League. Jetzt am Donnerstag kommt Luhansk zum Rückspiel. Am kommenden Sonntag, 5.11., ist beim Tabellendreizehnten VfL Wolfsburg bei entsprechender Effizienz der eine oder andere Punkt drin. Am Samstag, 18.11., ist dann das nächste Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.
Christian Zschiedrich

1. FC Union zu Gast bei den Zebras

Die Eisernen reisen erneut in den Westen. Nach dem vielbeachteten Auftritt im Pokal in Leverkusen, geht es am Sonntag wieder um Punkte beim Aufsteiger MSV Duisburg. Natürlich hat Duisburgs Trainer Ilia Gruev am Dienstagabend auf der Tribüne in Leverkusen gesessen und wird sich entsprechende Dinge notiert haben. Die Mannschaft der Eisernen wird ein anderes Gesicht haben. Jens Keller wird wieder rotieren. Der MSV Duisburg, Aufsteiger und Rückkehrer wartet als einzige Mannschaft auf den ersten Heimsieg, lediglich 2 Unentschieden stehen bisher zu Buche. Dass diese Bilanz der Duisbuger nicht verbessert wird, dafür werden die Eisernen alles tun. Bei der Aufstellung hat Jens Keller wieder die Qual der Wahl. Definitiv in Duisburg nicht dabeisein werden Kristian Petersen und H. Uchida. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Wuhlheidern. Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal zählt nur noch die Liga. Der MSV Duisburg kann die Aufgabe ausgeruhter angehen, sie waren ja bereits in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Ligkonkurrenten aus Nürnberg ausgeschieden. Sie haben zuletzt in Kaiserslautern gewonnen und weiteres Selbstvertrauen bekommen. Die Aufgabe ist sicherlich nicht einfach, aber lösbar. Auch in Duisburg können die Eisernen wieder mit größer Unterstützung ihrer Fans rechnen. Es werden ca. 1.000 Rot-Weiße im Stadion in Duisburg erwartet. Das Spiel wird nach Lage der Dinge um 13:30 Uhr von Schiedsrichter Christian Dietz aus München angepfiffen. Er leitet bereits das zweite Spiel der Eisernen in dieser Saison. Am 27. August piff er das 1 : 1 im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld. Etwas mehr sollte es am Sonntag werden, jeder Punkt ist wichtig für das Erreichen des Saisonziels.
Hans-Peter Becker

Eisbären siegen weiter


Fatal error: Uncaught Error: Call to undefined function fenomen_get_field() in /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-content/plugins/fenomen_extension/gallery/adv.gallery.php:203 Stack trace: #0 /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-includes/shortcodes.php(319): fenomen_extension_gallery_shortcode(Array, '', 'gallery') #1 [internal function]: do_shortcode_tag(Array) #2 /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-includes/shortcodes.php(197): preg_replace_callback('/\\[(\\[?)(captio...', 'do_shortcode_ta...', '[caption id="at...') #3 /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-includes/class-wp-hook.php(286): do_shortcode('[caption id="at...') #4 /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-includes/plugin.php(203): WP_Hook->apply_filters('[caption id="at...', Array) #5 /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-includes/post-template.php(240): apply_filters('the_content', '[caption id="at...') #6 /homepages/5/d182302524/htdocs/ in /homepages/5/d182302524/htdocs/clickandbuilds/Sportick/wp-content/plugins/fenomen_extension/gallery/adv.gallery.php on line 203